Im Fußball gibt es Ansichten, die auch durch gebetsmühlenartige Wiederholungen von Kommentatoren, Funktionären oder anderer Fachleute nicht überzeugender werden. So zum Beispiel der Irrglaube, jede Mannschaft bräuchte jemanden im Mittelfeld, der nur dadurch seine Berechtigung hat, indem er das Spiel des Gegners mit allen Mitteln zerstört.

Kolumne: Zappenduster – der etwas andere TV-Rückblick

Handstand oder Anstand

euer Micha
10. November 2008, 11:36 Uhr

Im Fußball gibt es Ansichten, die auch durch gebetsmühlenartige Wiederholungen von Kommentatoren, Funktionären oder anderer Fachleute nicht überzeugender werden. So zum Beispiel der Irrglaube, jede Mannschaft bräuchte jemanden im Mittelfeld, der nur dadurch seine Berechtigung hat, indem er das Spiel des Gegners mit allen Mitteln zerstört.

Je nach spielerischer Impotenz des Teams gewinnt diese Position an Gewicht. Und in manchen Vereinen wird so jemand sogar Spielführer (Spiel-kaputt-Macher wäre treffender). Ja, liebe Bochumer, ihr seid gemeint. Und dass dann dem schmächtigen Fußballkünstler Mesut Özil irgendwann die Sicherungen durchbrennen, liegt - oder konkreter – steht doch auf der Hand.

Ansonsten hätte ich zwei Fragen: Wieso spielen Mannschaften, die nicht gewonnen haben, neuerdings immer öfter gegen zwölf Mann? Und zweitens: Seit wann muss man als Mauer bei einem Freistoß nicht mehr 9,15 Meter vom Ball stehen? Gab es da eine Regeländerung oder sollen die Schiris einfach nur mit dem Niveau des Spiels Schritt halten? Man weiß es nicht.

Zum Schluss die gute Nachricht des Spieltags: 1693 Hoffenheim hat verloren!

Bis zum nächsten Mal

Autor: euer Micha

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