Die UEFA-Cup-Auslosung in Monaco brachte den deutschen Teams Gegner aus Tschechien, Kroatien, Polen und der Ukraine. Borussia Dortmund muss gegen Austria Wien zum deutsch-österreichischen Duell antreten.

Deutsche Teams vor Reisen nach Osten

bb
30. August 2003, 17:07 Uhr

Die UEFA-Cup-Auslosung in Monaco brachte den deutschen Teams Gegner aus Tschechien, Kroatien, Polen und der Ukraine. Borussia Dortmund muss gegen Austria Wien zum deutsch-österreichischen Duell antreten.

Nach der verpassten Champions-League-Qualifikation hatte der BVB auch in der Auslosung zum UEFA-Cup in Monaco wenig Glück. Borussia Dortmund trifft in der ersten Runde gleich auf den österreichischen Meister Austria Wien. Und damit erwartet die Westfalen eine schwere Aufgabe. Die Austria wird vom früheren Bundesliga-Profi Joachim Löw trainiert und scheiterte ebenso wie Dortmund in der Qualifikation zur "Königsklasse". Der Traditionsverein, den in der vergangenen Saison Christoph Daum zum Titel geführt hatte, zog gegen Olympique Marseille mit 0:1 und 0:0 den Kürzeren.

Hamburg vor langer Reise in die Ukraine

"Vom Namen her kennt man die Mannschaft. Wir wollen in diesem Wettbewerb etwas erreichen, also müssen wir weiterkommen", kommentierte HSV-Trainer Kurt Jara das Los Dnjepr Dnjepropetrowsk. Doch Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer mahnt vor dem Treffen mit dem ukrainischen Vertreter: "Die Mannschaft ist nicht zu unterschätzen. Ein leichter Gang wird das nicht."

Hertha mit Los zufrieden

Hertha BSC Berlin bekommt es in Runde eins mit dem polnischen Vizemeister Groclin Grodzisk zu tun. "Der Gegner kommt uns gelegen, da die Anreise nicht so weit ist. Meine polnischen Spieler haben mir gesagt, dass das eine sehr gute Mannschaft ist," kommentierte Trainer Huub Stevens das Los der Hauptstädter. Und Manager Dieter Hoeneß gibt die Erwartungen vor: "Ein sehr gutes Los. Das ist eine Aufgabe, die wir lösen müssen."

Kaiserslauterns böse Erinnerungen an Teplice

Pokalfinalist 1. FC Kaiserslautern trifft zum Auftakt auf den FK Teplice. Und der tschechische Cupsieger weckt in der Pfalz bittere Erinnerungen. Im vergangenen Jahr verpassten die "Roten Teufel" durch eine peinliche 0:4-Niederlage im Rückspiel bei den Tschechen (Hinspiel: 2:1) in der dritten Runde des UI-Cups den Einzug in den UEFA-Pokal. Anschließend begannen auf dem Betzenberg die Chaos-Tage. Nach dem Hinspiel wurde zunächst Co-Trainer Reinhard Stumpf entlassen, wenige Wochen später musste auch Teammanager Andreas Brehme seine Koffer packen.

Schalke muss in Kroatien ran

UI-Cup-Gewinner Schalke 04 trifft auf Kamen Ingrad Velika aus Kroatien. "Ich habe als Trainer im Europapokal schon viele Stationen absolviert, aber dieser Gegner sagt mir zunächst wenig. Bekannt ist aber, dass der kroatische Fußball ein technisch guter ist, der regelmäßig Talente hervorbringt, die in allen europäischen Ligen von sich reden machen," warnte Trainer Jupp Heynckes nach der Auslosung.

Nur Dortmund muss zunächst auswärts antreten. Die Hinspiele finden am 24. September, die Rückspiele am 15. Oktober statt.

Autor: bb

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