Es gab in der Saison bisher einfach zu wenig zu meckern. Daran muss man sich in Krefeld erst einmal gewöhnen. Da verliert man zwei Spiele in Serie und schon ist von einem kleinen Hänger die Rede. Dabei sah es in Kassel eigentlich danach aus, dass die Seidenstädter die Heimpleite gegen die Hannover Scorpions bereits ganz gut verdaut hätten.

Krefeld Pinguine: Stephenson bricht zusammen

Blank-Comeback macht Hoffnung

Aaron Knopp
17. Oktober 2008, 08:17 Uhr

Es gab in der Saison bisher einfach zu wenig zu meckern. Daran muss man sich in Krefeld erst einmal gewöhnen. Da verliert man zwei Spiele in Serie und schon ist von einem kleinen Hänger die Rede. Dabei sah es in Kassel eigentlich danach aus, dass die Seidenstädter die Heimpleite gegen die Hannover Scorpions bereits ganz gut verdaut hätten.

Zwei Treffer von Youngster Patrick Hager brachten die Gäste auf Kurs, am Ende traten sie die Heimreise aber mit einer 2:5-Niederlage im Gepäck an. „Eigentlich muss man einen 2:0-Vorsprung über die Zeit bringen, aber am Ende haben wir den Faden verloren“, resümierte Coach Igor Pavlov. Knackpunkt in beiden Wochenend-Partien: Die schlechte Chancenverwertung. Das sah auch der Trainer nicht anders. „Ein Spiel dauert nicht 40 bis 45, sondern 60 Minuten.“

Dennoch will Pavlov nicht von seiner Philosophie abrücken. „Wir werden weiterhin mit vier Reihen spielen und die jungen Leute erhalten auch weiterhin ihre Eiszeit.“ So auch am kommenden Freitag, wenn es zu den Straubing Tigers in den Tabellenkeller geht. Mit der Pavlovschen Nachhilfestunde in Sachen Eishockey-Grundlagen sollte dort doch eigentlich etwas zu holen sein. Wäre da nicht das Verletzungspech, das den Rheinländern plötzlich zu schaffen macht.

Gleich zwei wichtige Stützen brechen dem Russen kurzfristig weg: Andreas Driendl zog sich einen Muskelfaserriss und einen Innenbandriss im Knie zu. Für einen kurzfristigen Schock sorgte indes Shay Stephenson. Der Blondschopf brach während des Dienstags-Trainings plötzlich auf dem Eis zusammen und konnte aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen, klagte über massive Atembeschwerden. Glücklicherweise konnte aber schon bald Entwarnung gegeben werden. Eine Blockade im Wirbelsäulenbereich löste die Atemnot aus, eventuell kann der Sturmtank schon am Freitag wieder spielen. Das trifft mit Sicherheit auf Boris Blank und Philip Riefers zu. Die beiden Schulterverletzten sind fit.

Autor: Aaron Knopp

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