Auf dem Weg zum DFB-Pokale in Berlin steht heute mit den vier ersten Achtelfinalspielen die nächste Etappe an. Im Spitzenspiel empfängt dabei Hannover 96 die Borussia aus Dortmund.

Hannover empfängt Dortmund zu Pokal-Schlager

09. November 2004, 08:52 Uhr

Auf dem Weg zum DFB-Pokale in Berlin steht heute mit den vier ersten Achtelfinalspielen die nächste Etappe an. Im Spitzenspiel empfängt dabei Hannover 96 die Borussia aus Dortmund.

In der Bundesliga weit hinter der Musik, im internationalen Geschäft längst nicht mehr vertreten, finanziell alles andere als auf Rosen gebettet: Borussia Dortmund steht vor dem Achtelfinale des DFB-Pokals am Dienstag bei Hannover 96 (19.00 Uhr) gehörig unter Druck. Nur bei einem Einzug in die nächste Runde kann der Tabellenzwölfte der Bundesliga weiter auf den kürzesten Weg ins internationale Geschäft und damit verbundene Zusatzeinnahmen hoffen.

Nach zuvor zwei Erfolgen in Serie bedeutete die 0:1-Pleite bei Arminia Bielefeld am vergangenen Samstag einen weiteren Rückschlag. "Mit der Leistung aus der zweiten Bielefelder Halbzeit haben wir in Hannover aber gute Chancen", sagt Mittelfeldspieler Sebastian Kehl.

Kaenzig fordert das Viertelfinale

"Wir wollen unbedingt in die nächste Runde kommen, damit sich die Spieler und Fans auch im kommenden Jahr auf ein echtes Highlight freuen können", meint derweil 96-Manager Ilja Kaenzig und kündigt dem BVB einen schwierigen Gang an. Nationalspieler Per Mertesacker ist überzeugt, dass auch die 0:3-Schlappe bei Bayern München am vergangenen Wochenende nach zuvor fünf Siegen in Serie "keinen Bruch" geben werde.

Bremen gegen Trier

Titelverteidiger Werder Bremen setzt sein kräftezehrendes Programm unterdessen gegen den Zweitligisten Eintracht Trier (19.00 Uhr) fort. Obwohl das Aufeinandertreffen für die Hanseaten bereits das siebte Spiel in den vergangenen 21 Tagen ist, befürchtet Sportdirektor Klaus Allofs keinen Substanzverlust bei seinen Stammkräften: "Der Wettbewerb ist für uns sehr wichtig. Daher werden wir niemanden schonen."

Bei Arminia Bielefeld will man im Duell mit dem Zweitligisten Karlsruher SC (19.00 Uhr) indes Vereinsgeschichte schreiben. Bei ihren 33 Anläufen erreichten die Ostwestfalen noch nie das Pokal-Viertelfinale. "Es ist klar, dass wir alles daransetzen werden, dieses großes Ziel zu erreichen", meint Trainer Uwe Rapolder, der mit seiner Mannschaft in der Bundesliga bisher zu den Überraschungsteams gehört.

Ansturm in Braunschweig

Ganz andere Sorgen hat man derweil bei Eintracht Braunschweig. Der Regionalliga-Spitzenreiter, der in dieser Pokal-Saison schon Wacker Burghausen und Hertha BSC Berlin zum Verhängnis wurde, schließt während der Partie bei den Amateuren von Bayern München (19.00 Uhr) Teile seiner Homepage, um dem Ansturm auf den Liveticker standzuhalten. Während die "kleinen" Bayern von Profi-Keeper Michael Rensing und Paolo Guerrero, der gegen Hannover 96 sein erstes Bundesliga-Tor erzielt hatte, verstärkt werden, baut man bei der Eintracht vor allem auf Ahmet Kuru. Der Angreifer war in der 3. Liga schon zwölfmal erfolgreich.

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