Leere SGS-Hände in München, allerdings keine Unzufriedenheit. Mit einem 0:2 (0:1) vor 210 Zuschauern beim FC Bayern München kam die SG Schönebeck aus der Metropole zurück. Vor dem am kommenden Mittwoch stattfindenden, vorverlegten heißen Revierderby beim FCR Duisburg (19 Uhr, PCC-Stadion), ließ sich Trainer Ralf Agolli aber nicht großartig beeindrucken.

Schönebeck: 0:2 in München, jetzt heißes Derby in Duisburg

Niederlage, aber Agolli zufrieden

Oliver Gerulat
14. September 2008, 23:18 Uhr

Leere SGS-Hände in München, allerdings keine Unzufriedenheit. Mit einem 0:2 (0:1) vor 210 Zuschauern beim FC Bayern München kam die SG Schönebeck aus der Metropole zurück. Vor dem am kommenden Mittwoch stattfindenden, vorverlegten heißen Revierderby beim FCR Duisburg (19 Uhr, PCC-Stadion), ließ sich Trainer Ralf Agolli aber nicht großartig beeindrucken.

"Das war ein verdienter Sieg für die Bayern. Ich kann meiner Auswahl keinen Vorwurf machen. Unser Trost ist: Hier werden noch andere Mannschaften gegen die Bayern verlieren." Unter Umständen der Deutsche Meister, DFB-Cup-Gewinner, UEFA-Cup-Sieger 1.FFC Frankfurt in der zweiten Runde des DFB-Pokals.

Für die Gastgeberinnen trafen die österreichische Nationalspielerin Nina Aigner (13.) und die deutsche Auswahlakteurin Nicole Banecki (87.) im Sportpark Aschheim. "Die erste Viertelstunde war schwierig für uns", blickte Bayern-Trainer Günther Wörle zurück: "Essen setzte uns mit schnellem Spiel unter Druck. Dann kamen wir aber langsam ins Match und gewannen verdient."

Die Bayern blieben nach dem 3:0 in Potsdam vorab weiter ohne Gegentor, während Essen nach dem 3:1-Erfolg über Wolfsburg trotzt der Niederlage im Soll ist. Wörle: "Wir haben einen sehr guten Saisonstart hingelegt. Auf sechs Positionen hatte ich etwas umgestellt, um die Essener Stärken in den Griff zu bekommen."

Geduld war gefragt beim Bayern-Trainer: Vor dem SGS-Tor ging der Ball entweder daneben oder die sehr starke Essener Torfrau Lisa Weiss hielt sicher. Das 1:0 resultierte aus einer Standardsituation: Einen Freistoß flankte Sandra de Pol in den Strafraum, Aigner traf per Kopf. Nach der Pause hatte Steffi Weichelt eine gute Ausgleichschance, verzog aber (61.). Das galt auch für Bayerns Julia Simic (63.) und Ivana Rudelic (75. und 77.).

Erst Nicole Banecki sorgte für das Endergebnis, nach dem vorab Melanie Hoffmann für den Gast scheiterte. Agolli: "Wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Meine Mannschaft hat die taktische Ausrichtung sehr gut umgesetzt und letztendlich unglücklich verloren. Trotz allem bin ich mit gezeigten Leistung sehr zufrieden."

Jetzt wartet Duisburg - Teamkoordinator Detlef Loeschin: "Ab sofort steht die Vorbereitung für dieses Match
am Mittwochabend im Vordergrund." Dann soll auch wieder Carina Chojnacki zur Verfügung stehen. Loeschin: "Kurz vor dem Spiel signalisierte sie, dass sie noch nicht ganz schmerzfrei ist. Daher haben wir sie nicht berücksichtigt."

Autor: Oliver Gerulat

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