Jacksonville steht Kopf: Wenige Tage vor dem 39. Super Bowl pulsiert in der kleinsten aller Finalstädte der NFL-Geschichte das Nachtleben. Mit dabei sind nicht nur Promis, sondern auch Profis.

Partys und Promis in der NFL-Provinz

er
02. Februar 2005, 08:19 Uhr

Jacksonville steht Kopf: Wenige Tage vor dem 39. Super Bowl pulsiert in der kleinsten aller Finalstädte der NFL-Geschichte das Nachtleben. Mit dabei sind nicht nur Promis, sondern auch Profis.

Es ist die kleinste Stadt, die jemals Gastgeber eines Super Bowls war, und dennoch fühlen sich die Teams in Jacksonville schon vor dem Kick-Off pudelwohl. Wenige Tage vor dem 39. Endspiel der National Football League (NFL) zwischen den Philadelphia Eagles und den New England Patriots ist das Nachtleben in der Stadt in Florida auf dem Höhepunkt angekommen. Selbst die Eagles-Stars Donovan McNabb, Freddie Mitchell und Terrell Owens wollten sich den Spaß nicht nehmen lassen und tauchten in der Late-Night-Bar "Martini Monday" auf.

Der Schwarzmarkt blüht

Über die weltweite Werbung freut sich nicht zuletzt die Politik. "Wir wollen zeigen, was für ein toller Ort Jacksonville ist", so Bürgermeister John Peyton, der mit dem größten Sportspektakel der Welt auch die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung verknüpft. Dafür sorgen bereits jetzt die unzähligen Konzerte und Partys im gesamten Stadtgebiet: Karten für die Playboy-Party sind auf dem Schwarzmarkt beinahe so teuer wie Tickets für das Spiel. Letztere werden derzeit mit bis zu 5000 Dollar gehandelt.

Ebenfalls als Partygast erwartet wird Janet Jackson, die im vergangenen Jahr beim Super Bowl mit ihrer entblößten Brust für den "Nipplegate-Skandal" sorgte. Auf einen Auftritt in der Halbzeit muss die Sängerin diesmal aber verzichten und einer wahren Pop-Legende den Vortritt lassen. Paul McCartney, der letztmals 1964 mit den Beatles in Jacksonville zu Gast war, wird in der Pause nicht weniger als 12 Minuten auf der Bühne stehen.

Autor: er

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