Aus sage und schreibe sieben Städten setzen sich in diesem Jahr die Teilnehmer der Bezirksliga 15 zusammen. Den Löwenanteil stellt wie gewöhnlich Dortmund mit insgesamt neun Teams, gefolgt von Castrop Rauxel mit zwei Clubs. Jeweils eine Mannschaft kommt aus Waltrop, Herne, Bochum, Datteln und Recklinghausen hinzu.

Bezirksliga 15: Kurzcheck der Clubs von Eintracht Datteln und Spvgg 95/08 RE

Zwei ganz dicke Fragezeichen

12. Juli 2008, 20:39 Uhr

Aus sage und schreibe sieben Städten setzen sich in diesem Jahr die Teilnehmer der Bezirksliga 15 zusammen. Den Löwenanteil stellt wie gewöhnlich Dortmund mit insgesamt neun Teams, gefolgt von Castrop Rauxel mit zwei Clubs. Jeweils eine Mannschaft kommt aus Waltrop, Herne, Bochum, Datteln und Recklinghausen hinzu.

Und gerade hinter den beiden letztgenannten stehen, selbst für die besten Kenner der Liga, zwei ganz dicke Fragezeichen. Um ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen, liefern wir daher von beiden Clubs einen Kurzcheck.

Platzanlage: Besonders die Teams aus Dortmund werden mit Freuden zu den Auswärtsspielen nach Recklinghausen und Datteln reisen, laden beide Teams aus dem Vest doch mit sattem Grün, was das Herz der Aschegeplagten sicher höher schlagen lässt.

Vorjahresplatzierung: Die Eintracht kehrt nach einjähriger Abstinenz aus der Kreisliga A Ost Recklinghausen ins Bezirksligageschäft zurück. Die Spvgg 95/08 RE belegte in der BL 12 den zehnten Rang und wurde jetzt umgruppiert.
Zugehörigkeit zur BL 15: Hier herrschen ganz klare Unterschiede. Während die Dattelner „glücklich“ sind in der „Fünfzehn“ zu spielen, waren die Recklinghäuser doch sehr „erstaunt“ aus der „Zwölf“ umgruppiert worden zu sein.
Harald Szlafga (Geschäftsführer Eintracht Datteln): "Wir sind sehr zufrieden mit der Situation. Besonders bei den hohen Spritpreisen kommen uns die kurzen Wege natürliche entgegen. In der BL 12 hätten wir ja sonst bis nach Borken fahren müssen."

Volker Engeln (Sportlicher Leiter Sportvereinigung Recklinghausen): "Natürlich sind wir kreuzunglücklich mit der Umgruppierung. In der BL 12 hat doch jeder Verein einen Rasen. Jetzt mit den ganzen Ascheplätzen auswärts erhöht sich das Verletzungsrisiko."
Einschätzung der Bezirksliga 15: Ganz ähnlich wie wir, die wir in der „Fünfzehn“ zuhause sind und wenig von den neuen Gegnern wissen, tappen auch die beiden Teams aus dem Kreis Recklinghausen über ihre kommenden Kontrahenten mehr oder weniger im Dunkeln. Doch eins wissen beide ziemlich sicher:
Szlafga: "Den Dortmunder Bereich kennen wir überhaupt nicht, allerdings schätze ich die BL 12 etwas stärker ein, sonst wären wir im vergangenen Jahr nicht daraus abgestiegen (lacht)."

Engeln: "Vom Verband wird die BL 12 als die stärkste der Bezirksligen eingeschätzt. Ich gehe daher davon aus, das wir es in Zukunft insgesamt mit etwas schwächeren Gegnern zu tun bekommen werden."
Saisonziele: Wegen der neuen Situation scheinen beide Clubs noch verunsichert, ob ihrer eigenen Leistungsstärke und machen daher auf Understatement.
Szlafga: "Wir hoffen uns im ersten Jahr zügig zu etablieren und peilen einen gesicherten Mittelfeldplatz an. Alle anderen Ziele nehmen wir erst zur nächsten Saison in Angriff."

Engeln: "Wir spielen mit einer Viererkette und hatten damit vergangenes Jahr – zumindest phasenweise – großen Erfolg. Wären wir in der „Zwölf“ geblieben, hätten wir einen Platz im vorderen Drittel angepeilt. Unter den veränderten Bedingungen wollen wir jetzt aber einfach erstmal gucken und auf jeden Fall die Klasse halten."

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