Am Freitagnachmittag kam die Meldung über die Verpflichtung von Mimoun Azaouagh. Spekuliert wird noch immer: über die Ablösesumme.

VfL: Wilde Spekulationen über Ablöse für Azaouagh

„Habe Trainer und Klub viel zu verdanken“

14. Mai 2008, 17:16 Uhr

Am Freitagnachmittag kam die Meldung über die Verpflichtung von Mimoun Azaouagh. Spekuliert wird noch immer: über die Ablösesumme.

Während die einen glauben, dass rund eine Millionen Euro überwiesen werden mussten, kann man fast sicher sein, dass dies nicht der Fall ist. Viel eher ist ein Ablösedeal wahrscheinlich, bei dem beide Seiten ein gewisses Risiko tragen. Übersetzt kann das nur heißen, der VfL hat eine Summe bezahlt, wird weitere Leistungen erfüllen, wenn der Spielmacher in der kommenden Saison eine bestimmte Zahl von Einsätzen absolviert und dabei der Klassenerhalt erneut erreicht wird.

Interne Details, die Mimoun Azaouagh wirklich nicht interessieren. Denn der jubelte schon am Freitag: „Vom ersten Tag an habe ich in Bochum wieder Spaß am Fußball gefunden. Ich glaube, dass man das mit zunehmender Spielpraxis und Fitness mir auch ansieht. Und ich werde mich weiter von Woche zu Woche steigern.“

Nur drei Tage nach dem unglücklichen Derby gegen Königsblau - „da waren wir gar nicht richtig auf dem Platz“ - ist nun seine Zukunft langfristig gesichert: „Ich freue mich jetzt auf das letzte Saisonspiel, einen Sieg und dann den Urlaub. Es ist alles optimal gelaufen und ich habe dem Trainer und dem Klub viel zu verdanken.“

Einen Teil gab Azaouagh seinem neuen Verein wieder einmal zurück. Kaltschnäuzig angelte er sich an der Mittellinie den Ball und schildert dann seinen Führungstreffer so: „Das war doch nicht spektakulär. Ich bin geradeaus durchgelaufen und habe dann draufgehalten.“ Und dann fügt er noch hinzu: „Bei diesem Treffer geht ein besonderes Lob an Benny Auer und Stanislav Sestak. Deren Laufwege waren in diesem Moment sensationell. Wenn die beiden sich nicht so toll bewegen, wäre der Treffer nicht zustande gekommen.“

Es war bereits das dritte Saisontor des ehemaligen U-21-Spielers, der schon an das kommende Wochenende dachte: „Ich habe gerade gehört, dass sich der VfL im Hinspiel beim 0:2 in Rostock mit einer desolaten Leistung aus der Hinrunde verabschiedet hatte. So etwas darf sich jetzt nicht wiederholen.“ Und dann verspricht der Mittelfeldspieler marokkanischer Abstammung: „Wir werden uns jetzt so konzentrieren wie auf das Spiel in Karlsruhe. Es gibt nämlich nichts Schöneres, als am letzten Spieltag im heimischen Stadion zu gewinnen und mit den Anhängern zu feiern.“

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