Lange hat es gedauert, aber jetzt ist Christofer Heimeroth in Gladbach angekommen.

Gladbach: Heimeroth hat keine Probleme mit Kamps

Der Traum von der Meisterschaft

tr
02. Mai 2008, 08:45 Uhr

Lange hat es gedauert, aber jetzt ist Christofer Heimeroth in Gladbach angekommen.

Seit dem letzten Sommer ist der ehemalige Schalker die Nummer eins der Borussia, sah sich bislang aber immer Kritik ausgesetzt. Besonders bei den Zuschauern ging stets ein Raunen durch die Massen, wenn Heimeroth einen Abschlag nicht direkt ausführte. "Es ist schön, dass meine Leistungen nun honoriert werden", genießt Heimeroth die Anerkennung, die er seit einigen Wochen bekommt.

Und die hat er sich auch erarbeitet. Zehn Mal hielt der 27-Jährige in dieser Saison die Null, ist mit diesem Wert der beste Torhüter der Liga. Zudem dirigiert er die zweitbeste Abwehr der Klasse. Doch da er eher ein ruhiger Vertreter seiner Zunft ist, der wenig Aufsehen um seine Person macht und auf spektakuläre Glanzparaden verzichtet, war es für die VfL-Fans lange ungewohnt. Schließlich prägte Heimeroths aktueller Torwart-Coach Uwe Kamps jahrelang das Bild. "Uwe und ich verstehen uns sehr gut, damit habe ich keine Problem", weiß der Keeper, der seine Karriere bei der SG Massen begann, dass er sich auf Kamps verlassen kann. Und auf seinen Chef Jos Luhukay. "Christofer bringt seit Saisonbeginn konstante Leistungen und ist unsere Nummer eins."

Mit der es auch in die Eliteklasse gehen soll. "Dabei ist es mir egal, wann wir aufsteigen", winkt der Torhüter ab. "Hauptsache ist doch, dass wir am Ende oben stehen." Den Traum von der Meisterschaft will er aber unbedingt realisieren. "Wir waren so lange an der Spitze, dass wir diese Position auch verteidigen wollen", lässt Heimeroth an den Ambitionen der Borussia keine Zweifel aufkommen. "Wir haben in Offenbach wieder eine schwere Aufgabe vor der Brust, aber wenn wir dort so auftreten wie in der ersten halben Stunde gegen München, werden wir dort auch gewinnen", rechnet Heimeroth mit einem Dreier gegen die Kickers. Und dann könnte im nächsten Heimspiel gegen Wehen die Aufstiegsparty steigen. Und die Fans werden dann mit Sicherheit auch Heimeroth feiern, denn lange genug hat er ja darauf gewartet.

Autor: tr

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