Der Hektik folgte die Erleichterung: Der TuS Hattingen erlebte zwischen Trainer-Rücktritt und Kantersieg turbulente Tage. Wegen mangelnder Einstellung der Mannschaft hatte Markus Völling nach der Pleite in Volmarstein die Brocken hingeworfen. Mit dem 6:1-Erfolg über Schlusslicht SV Hohenlimburg 10 II lieferte das Team die passende Antwort.

Bezirksliga 14: TuS Hattingen mit neuem Trainer im Abstiegskampf

Erster Kronisch-Erfolg befreit noch nicht vom Druck

Felix Guth
26. März 2008, 21:53 Uhr

Der Hektik folgte die Erleichterung: Der TuS Hattingen erlebte zwischen Trainer-Rücktritt und Kantersieg turbulente Tage. Wegen mangelnder Einstellung der Mannschaft hatte Markus Völling nach der Pleite in Volmarstein die Brocken hingeworfen. Mit dem 6:1-Erfolg über Schlusslicht SV Hohenlimburg 10 II lieferte das Team die passende Antwort.

Friedhelm Kronisch, zuvor Völlings Co-Trainer, war erstmals als „Chef“ für das Team verantwortlich. Mit einer klaren Ansage kitzelte er die Motivation der Spieler. Gegen freilich wieder einmal erschreckend schwache Hohenlimburger legte der TuS die Einstellung an den Tag, die im Abstiegskampf nötig ist.

Denn der Bezirksliga-Dauergast ist mitten im Kampf um die Liga-Existenz angekommen. Zwar trennen die Hattinger nach dem jüngsten Erfolg wieder sieben Punkte vom ersten Abstiegsrang. „Aber das befreit uns nicht vom Druck“, sagt Geschäftsführer Frank Möller. Denn vieles in dieser Saison ging „drunter und drüber“.

Die „Ära Völling“ endete nach drei erfolgreichen Jahren relativ plötzlich. „Direkt nach der Niederlage gegen Volmarstein hat er es mir telefonisch mitgeteilt“, sagt Möller. Dass man den Abstiegskandidaten den ersten Sieg nach Monaten gewährt hatte, wollte der ehrgeizige Coach nicht durchgehen lassen. Völlings Ziel von sieben Punkten aus drei Partien gegen die Keller-Konkurrenten war mit der Pleite bereits hinfällig. Dabei deuteten sich die Probleme bereits in einer schlampigen Vorbereitung an.

Mit Friedhelm Kronisch setzt der Club zunächst auf die interne Lösung, die vorerst bis zum Saisonende gilt. „Je nachdem wie es läuft, kann es aber auch sein, dass er weitermacht“, erklärt Möller.

Autor: Felix Guth

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