Anfang Februar erklärte TuRa-Coach Ralf Kessen seinen Rücktritt zum Saisonende. Der Grund: Seinem Wunsch nach Planungssicherheit konnte und wollte die Vereinsführung um den Vorsitzenden Hans-Walter Gerlach nicht allzu „frühzeitig“ nachkommen. Deshalb wird der Ex-Profi nach fünf Jahren den Landesligisten aus Duisburg verlassen.

TURA 88: „König Mucki“ beerbt zum Saisonende Ralf Kessen

Ex-MSV-Profi Tebeck übernimmt am Kammerberg

ag
19. März 2008, 08:51 Uhr

Anfang Februar erklärte TuRa-Coach Ralf Kessen seinen Rücktritt zum Saisonende. Der Grund: Seinem Wunsch nach Planungssicherheit konnte und wollte die Vereinsführung um den Vorsitzenden Hans-Walter Gerlach nicht allzu „frühzeitig“ nachkommen. Deshalb wird der Ex-Profi nach fünf Jahren den Landesligisten aus Duisburg verlassen.

Verabschieden würde er sich gerne mit dem Aufstieg in die Verbandsliga. Bisher sieht es mehr als gut aus. TuRa führt die Landesliga-Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf RW Oberhausen II an.

Seit einigen Tagen ist auch sein Nachfolger gefunden, der das Zepter der „Roten Teufel“ in der kommenden Saison übernehmen wird. „König Mucki“ regiert in der nächsten Spielzeit am Kammerberg. Am Mittwoch lüfteten die Verantwortlichen auf der Jahreshauptversammlung das Geheimnis: Der 38-jährige Manfred „Mucki“ Tebeck tritt das Erbe von Ralf Kessen an.

Die Wahl fiel schnell auf den Akteur aus den eigenen Reihen, der bereits vor rund vier Monaten bekannt gab, seine Karriere am Ende der Saison wegen diverser Knieprobleme beenden zu wollen. Der ehemalige MSV-Profi, der im Besitz der Trainer B-Lizenz ist, tritt damit seine erste Trainerstation an. Im Verein, dem er als Spieler seit fünf Jahren angehört, sammelte er bereits als Jugendtrainer Erfahrung. In der nahen Zukunft stehen aber erst einmal Gespräche mit den Aktiven auf dem Plan, um den Kader für das nächste Jahr schon jetzt weitestgehend festzuzurren.

Bis es aber soweit ist, agiert „Mucki“ vornehmlich als Spieler und hat wie sein Noch-Trainer Ralf Kessen nur das Ziel Aufstieg vor Augen. Der große Showdown um den Platz an der Sonne, der zur Mitgliedschaft in der Verbandsliga berechtigt, steigt aber schon am 30. März. Dann muss TuRa in Oberhausen antreten. Eine Vorentscheidung um den Aufstieg, den Tebeck mit Sicherheit als Spieler auch aktiv beeinflussen wird.

Autor: ag

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