Statistik kann häufig interessanter sein, als man im Allgemeinen glaubt: Betrachtet man zum Beispiel die Liste der Sieger im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland beim Internationalen Reitturnier in den Westfalenhallen von Dortmund (Dienstag, 12. März bis Sonntag, 16. März), findet man viel Wissenswertes:

Dortmund: Internationales Reitturnier lockt die Stars

Beerbaum und Ehning greifen an

11. März 2008, 08:46 Uhr

Statistik kann häufig interessanter sein, als man im Allgemeinen glaubt: Betrachtet man zum Beispiel die Liste der Sieger im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland beim Internationalen Reitturnier in den Westfalenhallen von Dortmund (Dienstag, 12. März bis Sonntag, 16. März), findet man viel Wissenswertes:

Seit 1955 wird der prestigeträchtige Preis ausgetragen, als erster Gewinner durfte sich Reitsportlegende Fritz Thiedemann mit Finale in das Siegerregister eintragen. 1956 tat er es mit Meteor gleich noch einmal. 21 Mal bekamen deutsche Parcoursspezialisten die Goldene Schleife angesteckt – darunter Weltklasse-Athleten wie Hans Günter Winkler, Fritz Ligges, Alwin Schockemöhle, Ludger Beerbaum, René Tebbel, Lars Nieberg und Marcus Ehning. Von 1978 bis 1997 waren die Heroen aus der Republik gegen die Konkurrenz aus dem Ausland allerdings bis auf eine Ausnahme (1991 Kurt Gravemeier) chancenlos: Allein fünf Mal sprang Publikumsliebling Hugo Simon aus Österreich auf den obersten Podiumsplatz (1979, 1980, 1981, 1986 und 1997).

In diesem Jahr reist die reitende Elite erneut ins Herz von NRW: Die Nummer zwei der Weltrangliste, Ludger Beerbaum, nimmt den Triumph zum dritten Mal in Angriff, Vorjahressieger Marcus Ehning möchte gerne zum Wiederholungstäter werden und Nationenpreisreiter Alois Pollmann-Schweckhorst, Doppeleuropameister Marco Kutscher und Mannschaftsolympiasieger Otto Becker kämpfen um die Titel-Premiere. Einfach wird es nicht, denn mit Championatsreiter Rolf-Göran Bengtsson aus Schweden, der Nummer fünf der Weltrangliste Jessica Kürten (IRL) und Mannschaftsweltmeister Jeroen Dubbeldam (NED) schickt das Ausland hochkarätige Konkurrenz.

Für die Asse über den Stangen geht es nicht nur im Großen Preis der Bundesrepublik um ein stattliches Preisgeld. Insgesamt sind vier Prüfungen mit 20.000 Euro dotiert und verteilen so wertvolle Weltranglistenpunkte.

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