Beim VfL scheinen die Ansprüche zu wachsen. Wurden in der Vergangenheit glückliche Auswärtspunkte frenetisch gefeiert und Kritik ignoriert, ist es mittlerweile so, dass die Spieler mehr als realistisch mit dem zuvor Gebotenen umgehen.

Marcel Maltritz kritisiert Main-Auftritt

„Gestern hätte Ata spielen können“

09. März 2008, 12:27 Uhr

Beim VfL scheinen die Ansprüche zu wachsen. Wurden in der Vergangenheit glückliche Auswärtspunkte frenetisch gefeiert und Kritik ignoriert, ist es mittlerweile so, dass die Spieler mehr als realistisch mit dem zuvor Gebotenen umgehen.

Und Vize-Kapitän Marcel Maltritz ist da besonders deutlich: „Gestern hätte Ata Lameck locker bei uns mitspielen können, wäre gar nicht groß aufgefallen. Denn in diesem Spiel gab es überhaupt kein Tempo.“[box_rsprint]

Der Innenverteidiger war angefressen: „Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht, in der zweiten kaum besser gespielt. Deshalb müssen wir mit dem Punkt hoch zufrieden sein.“

Natürlich gestand der gebürtige Magdeburger ein, dass auch die
Gastgeber es verstehen, Spielaktionen zu unterbinden: „Es haben beide Teams sehr gut zugestellt. Aber was wir an Ballverlusten und leichten Abspielfehlern hatten, das war ohne Worte. Wir sind ohne Tempo über den Platz getrabt. So kann man in der Bundesliga nicht spielen.“

Wohin aber führt denn nach Marcel Maltritz der Weg des VfL? „Dieses Spiel sollte kein Maßstab sein. Der, der den Ball hatte, war die ärmste Sau, weil sich kein anderer bewegt hat. Aber das müssen wir abhaken. Wir können jetzt niemandem erzählen, dass wir bei diesem großen Abstand zu den Abstiegsplätzen am Ende der Saison mit Platz 15 zufrieden sind. Ich denke schon, dass wir noch ein paar Plätze klettern können. Und das muss unser Ziel sein.“

Und dann gewann der Routinier dem Kick am Main doch etwas Positives ab: „Wenn wir es verstehen, nach so einem schlechten Spiel doch noch zu punkten, dann sollte uns das Mut für die nächsten Aufgaben machen.“

Und da denkt er schon an den nächsten Samstag: „Stuttgart 6:3 gegen Bremen, das ist doch prima. Da werden wir viel Spaß haben.“

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