Die große Hoffnung, mit der die Kicker des SV Südkirchen in das neue Jahr gingen, erhielt schon im ersten Spiel einen brutalen Dämpfer. Mit 2:7 ging der SVS bei Westfalia Wickede baden, Trainer Bernd Haverkamp erlebte eine wenig erfreuliche Rückkehr auf die Trainerbank.

Bezirksliga 8: Trotz des Fehlstarts verliert der SV Südkirchen den Glauben nicht

Haverkamp fordert seine Abwehr

Felix Guth
04. März 2008, 15:24 Uhr

Die große Hoffnung, mit der die Kicker des SV Südkirchen in das neue Jahr gingen, erhielt schon im ersten Spiel einen brutalen Dämpfer. Mit 2:7 ging der SVS bei Westfalia Wickede baden, Trainer Bernd Haverkamp erlebte eine wenig erfreuliche Rückkehr auf die Trainerbank.

Die Analyse des Desasters fällt dem 56-Jährigen nicht schwer. Denn fünf der sieben Gegentreffer fielen nach Standardsituationen. Für Haverkamp Anlass für eine klare Ansage an seine Defensivabteilung. "Wenn wir noch eine Chance haben wollen, müssen wir uns in der Abwehr um 50 bis 60 Prozent steigern", sagt der Coach, der bereits zum dritten Mal nach 1980 und 1986 Trainer in Südkirchen ist. Mit ledidglich acht Punkten deutet derzeit vieles auf ein Ende des Bezirksliga-Abos des SVS hin. Denn bereits seit 1988 spielt der Club in der siebthöchsten Klasse, zwischenzeitlich gab es sogar ein kurzes Gastspiel in der Landesliga.

Das Debakel beim Titelkandidaten hat Haverkamp schnell abgehakt, alle Konzentration gilt nun schon dem nächsten Match gegen den TuS Körne. "Die Mannschaft braucht nur einen Sieg, um wieder Blut zu lecken", glaubt der Trainer, der mit der Vorbereitung sehr zufrieden war. Im Winter kamen einige neue Kicker, deren Entwicklung er positiv beurteilt. "Patrick Osmolski und Christian Kwiatkowski sind echte Verstärkungen, Christian Sturm ist leider noch länger verletzt."

Für die kommende Saison zurrte der Club vom Rande des Ruhrgebiets bereits eine wichtige Personalie fest. Mark Bördeling, zurzeit noch Spielertrainer des Verbandsligisten Lüner SV, wird ab Sommer den SVS coachen. "Unabhängig von der Liga", wie Bernd Haverkamp betont, der dann wieder auf seinen gewohnten Posten als Ü 40-Koordinator zurückkehrt. "Ich bin seit Jahren im Verein verwurzelt. Und es macht Sinn, keinen Fremden für das halbe Jahr zu nehmen", sagt der erfahrene Trainer.

Bereits nach einem halben Jahr erklärte der Vorstand den Versuch für gescheitert, mit Michael Kinne und Torsten Grote zwei Akteure in die Verantwortung als Übungsleiter zu bringen. Das Duo steht aber weiterhin auf dem Platz zur Verfügung. "Man muss den beiden einen großen Dank aussprechen, dass sie so gut mitziehen", sagt Haverkamp.

Autor: Felix Guth

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