Olaf Janßen, Essens Sportlicher Leiter, sprach unter der Woche davon, seinen Blick nach Neuzugängen auch auf verschiedensten Kontinenten zu haben. „Ich muss ja nicht immer selbst körperlich anwesend sein“, grinst der Ex-Profi. Das sehr konkrete Interesse an Abwehrspieler Jonathan Joseph-Augustin (KSV Roeselare) vermeldete RS bereits in der Donnerstagsausgabe, der Franzose spielt mit seinem Club in der 1. belgischen Liga. „Kein neuer Sachstand“, bekennt Janßen.

RWE: Nur der Vorstand weiß über die Zukunft Bescheid

Janßen: „Natürlich würde ich im Erfolgsfall gerne weiter machen“

Oliver Gerulat
06. Januar 2008, 16:00 Uhr

Olaf Janßen, Essens Sportlicher Leiter, sprach unter der Woche davon, seinen Blick nach Neuzugängen auch auf verschiedensten Kontinenten zu haben. „Ich muss ja nicht immer selbst körperlich anwesend sein“, grinst der Ex-Profi. Das sehr konkrete Interesse an Abwehrspieler Jonathan Joseph-Augustin (KSV Roeselare) vermeldete RS bereits in der Donnerstagsausgabe, der Franzose spielt mit seinem Club in der 1. belgischen Liga. „Kein neuer Sachstand“, bekennt Janßen.

[box_rsprint]Die Meldung über den perfekten Wechsel zur Hafenstraße war wohl der Sehnsucht nach Exklusivität einer dortigen Zeitung zu verdanken, „die ausgerechnet Hauptsponsor ist.“ Der vierfache Vater kündigte an, dass durchaus noch drei Kicker neu kommen könnten.

Gesprochen wurde auch mit Dennis Kruppke, Offensivallrounder vom Zweitligisten SC Freiburg, der nun aber zu Eintracht Braunschweig wechselt, sich in Essen „auf die Warmhalteplatte“ geschoben fühlte, wie sein Berater mitteilt. Medial wurde RWE mit Dortmunds Offensivmann Sebastian Tyrala in Verbindung gebracht, der aber nach Jena geht.

Wenn man mit Akteuren spricht, kommt immer auch die Frage nach dem Trainer, mit dem man als Spieler zusammenarbeiten wird. Das ist aktuell Heiko Bonan, dessen Kontrakt am Spielzeitende ausläuft. Als Ziele wurden bislang ausgerufen, wenn möglich aufzusteigen, mindestens aber die dritte Bundesliga zu erreichen. Auch wenn die zweite Option zu wenig ist. Janßen: „Wir haben uns kein Datum für Gespräche gesetzt, sondern wollen erst einmal die Rückrunde starten, das betrifft letztendlich alle, die im sportlichen Bereich tätig sind.“ Somit auch Janßen. Der er klärt weiter: „Wie die Zukunft der einzelnen Personen im Sommer aussieht, das weiß nur der Vorstand.“ Und die Abschluss-Tabelle! Der ehemalige Frankfurter: „Genau.“

Warum sollte man sich im Erfolgsfall trennen? Janßen: „Der Unterschied zwischen zweiter und vierter Liga ist nun einmal elementar für den Club. Es bringt nichts, über Konstellationen zu sprechen, die noch nicht amtlich sind.“ Allerdings hat er keine Probleme, sich zu einer deutlichen Duftmarke durchzuringen: „Natürlich würde ich im Erfolgsfall gerne weiter machen, das gilt auch für den Trainer.“ Wichtig für Janßen: „Es macht Spaß, der Truppe beim Training zuzuschauen, alle haben im Urlaub was getan, es hat sich auch keiner neu verletzt.“

Das Lazarett ist voll genug: Stijn Haeldermans (Oberschenkelsehne), Sercan Güvenisik (Adduktoren), Stefan Lorenz (Kreuzbandriss), Ferhat Kiskanc (Knorpelschaden), Mitja
Schäfer (Knorpelschaden).

Autor: Oliver Gerulat

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