Fußball paradox in Duisburg: da gewann der FCR Duisburg leicht und locker gegen den Zweitligisten aus Herford, und trotzdem hingen die Mundwinkel von FCR-Trainer Thomas Obliers nach dem Abpfiff ziemlich weit unten: „Es ist nicht berauschend gelaufen. Gerade in der Anfangsphase ging bei uns gar nichts. Wir haben uns viel zu wenig Tormöglichkeiten erarbeitet.“

Duisburg - Herford 5:0 (4:0) / Laudehr-Schock

„Nicht berauschend gelaufen“

RS
25. November 2007, 16:44 Uhr

Fußball paradox in Duisburg: da gewann der FCR Duisburg leicht und locker gegen den Zweitligisten aus Herford, und trotzdem hingen die Mundwinkel von FCR-Trainer Thomas Obliers nach dem Abpfiff ziemlich weit unten: „Es ist nicht berauschend gelaufen. Gerade in der Anfangsphase ging bei uns gar nichts. Wir haben uns viel zu wenig Tormöglichkeiten erarbeitet.“

Trotzdem ging der Tabellenzweite der Bundesliga früh mit 1:0 in Führung (14.) und erhöhte noch vor der Pause sogar auf ein standesgemäßes 4:0. „Da haben uns starke 15 Minuten geholfen, ansonsten fehlte die Aggressivität“, merkte der Coach, der in der Halbzeitansprache die richtigen Worte fand. Wie verändert kam sein Team aus der Kabine, setzte die Anweisungen um und erzielte prompt das fünfte Tor durch Joker Jennifer Oster (51.). Doch dann der Schock: die ebenfalls eingewechselte Simone Laudehr fiel nach einem Zweikampf unglücklich, kugelte sich dabei die Schulter aus und musste unter starken Schmerzen den Platz verlassen. „Danach hat man von uns nichts mehr gesehen“, wie Obliers richtig anmerkte.

Und so blieb unterm Strich ein teuer bezahlter Pokalerfolg gegen einen überforderten Gast ausWestfalen: „Immerhin sind wir eine Runde weiter, das zählt.“

Duisburg: Längert – van Bonn (46. Laudehr, 60. Bender), Prießen, Krahn – Martini (46. Oster), Fuss, Kiesel, Hanebeck,
Schröder - Knaak, Grings.

Tore: 1:0 Kiesel (14.), 2:0 Grings (37.), 3:0 Grings (38.), (40.) van Bonn (40.), 5:0 Oster (51.).

Zuschauer: 400

Autor: RS

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