Kellerkind GSC Moers hat einen neuen Trainer. Am vergangenen Dienstag leitete Thomas Mirwa, bisher Coach der Jugend- u. Juniorenmannschaft des GSC, das Training. „Am Montag mussten wir die Reißleine ziehen. Da ich die Mannschaft nicht auswechseln kann, geht mit Georg Haas eben der Trainer“, erklärte GSC-Boss Oliver Jöbkes. Es ist ein folgerichtiger Schritt, denn vom formulierten Ziel, möglichst wenige Spiele zweistellig zu verlieren, sind die Grafschafter inzwischen ziemlich weit entfernt und Haas hatte das zu Saisonbeginn für machbar gehalten.

Eishockey-Regionalliga: Fans zermürben HEV-Macher

Moers wechselt Coach - Mirwa beerbt Haas

Markus Terbach
23. November 2007, 11:31 Uhr

Kellerkind GSC Moers hat einen neuen Trainer. Am vergangenen Dienstag leitete Thomas Mirwa, bisher Coach der Jugend- u. Juniorenmannschaft des GSC, das Training. „Am Montag mussten wir die Reißleine ziehen. Da ich die Mannschaft nicht auswechseln kann, geht mit Georg Haas eben der Trainer“, erklärte GSC-Boss Oliver Jöbkes. Es ist ein folgerichtiger Schritt, denn vom formulierten Ziel, möglichst wenige Spiele zweistellig zu verlieren, sind die Grafschafter inzwischen ziemlich weit entfernt und Haas hatte das zu Saisonbeginn für machbar gehalten.

Samstag im Heimspiel gegen Trier soll nun endlich der erste sportlich errungene Sieg in der laufenden Saison her.

Bei den Bergisch Raptors aus Solingen, die am Freitag nach Herne reisen müssen, wird Jiri Smicek vorerst nicht mehr zum Kader gehören, nimmt allerdings weiter am Trainingsbetrieb teil. „Jiri wird, sobald es unsere Situation zulässt, wieder voll dabei ist“, erläutert Vorstandsmitglied Thomas Pöter. Mit Kim Koslowski aus dem Kölner DNL-Team verpflichten die Raptors einen weiteren jungen Spieler.

Einen verdienten 4:3-Penaltysieg feierte das Team des Herner EV gegen die 1b der DEG. Nils Liesegang erwies sich dabei als absolut mannschaftsdienlicher Spieler, ließ einige Provokationen der Gegner ruhig über sich ergehen. Trotz der guten sportlichen Bilanz gibt es beim HEV Unruhe. Im Kreuzfeuer der Kritik steht die Außendarstellung. „Wir haben entschieden, uns mit dem Beginn der Aufstiegsrunde zur Oberliga, in neuer Form zu präsentieren“, erläutert Spieler-Manager Shannon McNevan. „Nach eingehender Beratung mit einem Fachmann werden wir hinter den Kulissen intensiv an einem neuen Design für die Homepage und einer Professionalisierung bei unseren Pressemeldungen arbeiten. Außerdem werden wir noch einmal über unser Maskottchen nachdenken.“ Ein bei einem Fantreffen präsentierter Ritter war eher auf Ablehnung gestoßen, zum Teil auch aufgrund des Zusatzes Crusaders (Kreuzritter). „Vorgänger“ HEV mit Insolvenzverwalter Moritz Hansberg und Generalbevollmächtigtem Uwe Menapace mussten sich übrigens inzwischen mit der Anzeige eines Ausrüsters wegen Betrugs befassen.

Der Neusser EV muss im Heimspiel gegen den JEC Königsborn beweisen, dass er die Niederlage im Spitzenspiel beim EHC Dortmund hat. Nicht mehr zum Kader des NEV gehört Verteidiger Sebastian Emde. Das für diesen Freitag terminierte Heimspiel der „1b“ gegen die Zweitvertretung der DEG wurde auf Dienstag, den 11.Dezember, um 19.45 Uhr verlegt. Ein Großteil der Mannschaft wird zur Trauerfeier ihres ehemaligen Mannschaftskollegen Michael Schubert reisen.

Autor: Markus Terbach

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