Man musste kein Prophet sein um zu ahnen, wie das Modell BV Herne Süd enden würde. Man kennt die Geschichten. Auch die Spieler kannten sie, die Funktionäre ebenso. Und doch versucht es alle paar Jahre wieder ein Verein, sucht sich einen großzügigen Möchtegern-Mäzen um am Ende vor einem Scherbenhaufen zu stehen.

RS-Kommentar: Zur Situation beim BV Herne Süd

Aus Fehlern lernen

fz
21. November 2007, 16:38 Uhr

Man musste kein Prophet sein um zu ahnen, wie das Modell BV Herne Süd enden würde. Man kennt die Geschichten. Auch die Spieler kannten sie, die Funktionäre ebenso. Und doch versucht es alle paar Jahre wieder ein Verein, sucht sich einen großzügigen Möchtegern-Mäzen um am Ende vor einem Scherbenhaufen zu stehen.

"Söldnertruppe" sagen Konkurrenten abwertend dazu, wenn ein Mäzen eine teure Mannschaft einkauft, die wegläuft, sobald das Geld nicht mehr fließt und ein Verein oft zu schnell zu viel will und der am Ende bitter erfahren muss, dass der Aufprall aus luftigen Höhen hart ist. "Söldnertruppe", sagen Konkurrenten zum BV Herne-Süd. Die Glaubwürdigkeit und der Ruf eines soliden Vereins geht dabei schon weit früher verloren. Nicht erst, wenn alle Träume jäh zerplatzen.

Bleibt zu hoffen, dass der Klub aus seinen Fehlern lernt. Die Chancen sind da. Eine hervorragende Platzanlage, exzellente Jugendarbeit und ein solider Zuschauerzuspruch lassen hoffen, dass der Klub zu seinen Wurzeln zurückkehrt und dem 1x1 der Betriebswirtschaft wieder mehr Beachtung schenkt, statt sich wie in den vergangenen Jahren auf einen einzelnen Gönner zu verlassen - und wenn der es noch so gut meint.

Autor: fz

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