Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit der 2. Runde im Pokal

MSV: Einzelkritik in Bremen

Chancenlos an der Weser

tt
01. November 2007, 14:38 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit der 2. Runde im Pokal

Tom Starke (5): Eine glückliche Szene, als ihm die Latten-Unterkante half. Gute Reaktion gegen die scharfe Hereingabe von Hugo Almeida. Beim Bremer Führungstor und beim 3:0 ohne Chance. Das 2:0 rutschte ihm unglücklich über die Fäuste, das 4:0 unter der Hand durch.
Christian Weber (4): Erstaunliches Pensum auf der rechten Seite, aggressive Zweikampf-Führung. Mehrere gute Offensiv-Szenen, suchte mutig den Abschluss. Setzte beim Abblocken alle Körperteile ein, beim vierten Treffer zu passiv.
Björn Schlicke (4): Konzentrierte Partie, gutes Timing bei Kopfbällen, setzte im Strafraum geschickt den Körper ein, bügelte so manchen Fehler aus. Sanogo kam bis zu seiner Herausnahme zu keiner Torszene gegen ihn. Nach dem Wechsel reichte er als Turm in der Schlacht nicht mehr aus, dafür brannte es zu sehr.
Fernando (5): Zumeist mit Hugo Almeida beschäftigt. Den einen oder anderen Leichtsinns-Fehler kann der Verteidiger offenbar nicht abstellen, ein Klasse-Tackling gegen den einschussbereiten Rosenberg (49.) ist zu wenig. Beim 1:0 hätte er energischer attackieren müssen, beim zweiten Treffer überspielt und zu spät im Tackling gegen den Schützen. Das 3:0 war reif für die Rubrik "stümperhafte Anfänger-Fehler".
Tobias Willi (4): Steckte auf der linken Außenbahn einige Male nach knackigen Duellen ziemlich ein, wehrte sich und frühstückte mehrfach den startenden Diego ab. Eine Außenlinien-Aktion brachte Gelb. Verlor den Mittelfeld-Kopfball vor dem 1:0.
Christian Tiffert (4): Erneut sehr einsatzfreudig, tauchte auf beiden Flügeln auf. Riesen-Pech mit einem Pfosten-Kopfball gegen Wieses Laufrichtung. Mit zunehmender Dauer ließ seine Power nach.
Mihai Tararache (5): Seine Hauptaufgabe bestand in der Störung des Werder-Kreativ-Zentrums, was ihm vor dem Wechsel passabel gelang. Vor dem Diego-Schuss, der das 1:0 brachte, nur in Warte-Stellung. Danach lief er mehrmals hinterher.
Blagoy Georgiev (4): Schloss einen Konter in der 20. Minute etwas überhastet ab, schoss am Strafraum, anstatt noch ein paar Meter vorzupreschen. Engagiert, aber mit wenig effektiven Versuchen.
Ivica Grlic (4): Versuchte es vor dem Werder-Tor mehrmals mit flachen Tempo-Hereingaben, die nur zum Teil den richtigen Adressaten fanden. Defensiv stark eingebunden, engte die Kreise von Borowski nur zur Hälfte der Spielzeit ein.
Mo Idrissou (4): Eine schwache Abwehr im eigenen Strafraum, vor dem gegnerischen Kasten mit einer behrzten Direktabnahme und der gekonnten Vorarbeit für Tifferts Pfostenversuch. Beim Stand von 3:0 überhastet im Werder-Strafraum. Markus Daun (5): Einzige nominelle Spitze, hatte gegen Naldo keinen leichten Stand, eine gute Kopfball-Chance wurde wegen Abseits abgepfiffen. Ansonsten bemüht, aber wirkungslos.

Autor: tt

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