Mit 1:2 verlor der Wittener A-Kreisligist SF Schnee sein drittes Saison-Heimspiel gegen den TuS Kaltehardt. Es hätte aber auch ganz anders laufen können. Nach 20 Minuten gab es auf dem Sportfreunde-Sportplatz „Am Hasenhölzken“ einen Elfmeterpfiff für die Gastgeber. Der Schiedsrichter glaubte ein Handspiel gesehen zu haben – tatsächlich sprang der Ball einem Bochumer an die Brust - erkundigte sich aber vorsichtshalber noch mal bei den beteiligten Spielern.

Witten: Spieler weist Schiri auf Fehler hin

"Nein zu sagen, war mir in der Situation zu blöd"

Felix Guth
28. September 2006, 18:35 Uhr

Mit 1:2 verlor der Wittener A-Kreisligist SF Schnee sein drittes Saison-Heimspiel gegen den TuS Kaltehardt. Es hätte aber auch ganz anders laufen können. Nach 20 Minuten gab es auf dem Sportfreunde-Sportplatz „Am Hasenhölzken“ einen Elfmeterpfiff für die Gastgeber. Der Schiedsrichter glaubte ein Handspiel gesehen zu haben – tatsächlich sprang der Ball einem Bochumer an die Brust - erkundigte sich aber vorsichtshalber noch mal bei den beteiligten Spielern.

Letztlich wurde der Elfmeter nie ausgeführt: Schnees Raphael Suka zeigte sich als wahrer Sportsmann und wies den Unparteiischen auf seinen Fehler hin. Die Kaltehardter dankten es – und erzielten kurz darauf das 1:0. Schnees Coach Christian Mourmas (Foto) schimpfte später auf Suka: „Da muss man cleverer sein.“ revierkick.de hat beim freiwilligen Elfmeter-Verhinderer Raphael Suka nachgefragt: Was war da los?

Raphael Suka (SF Schnee):

Der Ball kam von der linken Seite scharf herein. Ich habe ihn angenommen und wollte ihn nochmal über meinen Gegenspieler heben. Dabei hat er ihn an die Brust bekommen. Der Schiedsrichter stand allerdings am anderen Ende des 16ers und dachte, es wäre ein Handspiel gewesen. Ich wollte eigentlich erst noch weiterspielen, denn den Ball hätte ich vielleicht noch bekommen. Nachdem er abgepfiffen hatte, hat der Schiri mich noch einmal gefragt und ich habe ihm direkt gesagt, dass es die Brust war. Ich hätte auch nein sagen können, aber das war mir in der Situation einfach zu blöd. Mein Gegenspieler konnte ja nichts dafür. Dann gab’s Tickball. In Bezug auf das Ergebnis war es natürlich ärgerlich, aber wir haben das Spiel nicht nur deshalb verloren. Ich weiß nicht, ob ich es noch mal machen würde, es käme auf die Situation an.

Autor: Felix Guth

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