Hinterher ist man immer schlauer. Bochums Torwarttrainer Peter Greiber beschlich in der Szene, die zum 2:1 für Dortmund führte, schon so etwas wie eine Vorahnung:

Bochum: Federico spuckt Koller in die Suppe

Undank ist der Welten Lohn

RS
06. Oktober 2007, 22:32 Uhr

Hinterher ist man immer schlauer. Bochums Torwarttrainer Peter Greiber beschlich in der Szene, die zum 2:1 für Dortmund führte, schon so etwas wie eine Vorahnung: "Mensch, das ist doch bekannt, dass der Giovanni nicht so kopfballstark ist und sich von hinten anschleicht. Ich wollte noch rufen, aber da war es schon zu spät." Ausgerechnet Giovanni Federico, den Marcel Koller von den FC Köln-Amateuren zu den Profis holte und der später über die Lizenzspielerabteilung und den Karlsruher SC zum Saisonbeginn den Weg zum BVB fand.

Dabei hatte der Schweizer Coach schon vor gut einem Jahr, als der Wechsel von Misimovic zum 1.FC Nürnberg Konturen annahm, sich um den ehemaligen Spieler der Bochumer Amateure bemüht. Koller bestätigte gestern gegenüber RevierSport: "Ja, ich habe mit ihm gesprochen." Doch die Argumente eines Trainers, mögen sie noch so stichhaltig sein, enden meist dann, wenn über nackte Zahlen gesprochen wird. Und als Borussia Dortmund in die Verhandlungen um den Zweitliga-Torjäger einstieg und mit dem Scheckbuch wedelte, war der VfL abgemeldet.

Und dass dann noch eine Unachtsamkeit von Tommy Bechmann das Siegtor begünstigte, machte die VfL-Gesichter noch länger. Vielleicht hat es sogar dem Torschützen ein wenig leid getan. Der redete nach dem Match zwar nicht mit Journalisten, dafür machte er sich aber auf den Weg zur VfL-Kabine und hielt dort einen längeren Plausch mit Co-Trainer Peter Greiber.

Autor: RS

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren