Acht Spiele, acht Niederlagen, Tabellenplatz 16. Auf den ersten Blick scheint der SV Bottrop 19 11 auf dem direkten Weg in die Kreisliga A zu sein. Trainer Jochen Pfeifer denkt allerdings nicht eine Sekunde lang ans Aufgeben. Trotz zehn Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, glaubt er nach wie vor an den Klassenerhalt. Grund dafür sieht er in den letzten vier Spielen, die alle äußerst knapp und unnötig mit nur jeweils einem Treffer Unterschied verloren gingen.

Bezirksliga 9: 9. Spieltag: Expertentipp von Jochen Pfeifer (Trainer SV Bottrop)

"Fluch über Bottrop-Eigen"

05. Oktober 2007, 13:10 Uhr

Acht Spiele, acht Niederlagen, Tabellenplatz 16. Auf den ersten Blick scheint der SV Bottrop 19 11 auf dem direkten Weg in die Kreisliga A zu sein. Trainer Jochen Pfeifer denkt allerdings nicht eine Sekunde lang ans Aufgeben. Trotz zehn Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, glaubt er nach wie vor an den Klassenerhalt. Grund dafür sieht er in den letzten vier Spielen, die alle äußerst knapp und unnötig mit nur jeweils einem Treffer Unterschied verloren gingen.

Trotz einer 2:1- Führung im Derby gegen Dostlukspor Bottrop ging das Match noch mit 2:3 verloren. „Ich kann meiner jungen Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie spielen gut, am Ende fehlt ihnen die nötige Cleverness, so eine Partie über die Runden zu bringen. Es scheint, als liege ein Fluch über Bottrop-Eigen“ betont Pfeifer. Individuelle Fehler seiner jungen Truppe, mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 20 Jahren, seien der Hauptgrund für die anhaltende Sieglosigkeit.

Im nächsten Spiel geht es gegen den VfB Lohberg, der sich beim 6:1-Kantersieg gegen SC 26 Bocholt Selbstvertrauen holte für die 90 Minuten gegen die Pfeifer-Elf.

Die SV-Kicker treffen dort auf einen alten Bekannten. Udo Hauner, letzte Saison noch in Diensten des SV Bottrop, übernahm das Ruder beim VfB. Dies sei allerdings kein Nachteil für Bottrop, sondern gerade darin sieht Pfeifer eine Chance auf den ersten Punktgewinn seines Teams in dieser Saison. „Ich hoffe, dass sich meine Jungs gegen ihren alten Trainer noch mehr ins Zeug legen als sonst“, erklärt der Coach des SV.

Selbst wenn diese Begegnung wieder so enden sollte wie in den letzten Wochen, sei noch nicht alle Hoffnung begraben. „In den nächsten sieben Spielen geht es nur gegen zwei Mannschaften aus der Spitzengruppe, der Rest ist schlagbar. Wir wollen in den nächsten Auftritten Punkte sammeln und bis zur Winterpause den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen herstellen“, sagt ein immer noch optimistisch wirkender Pfeifer.

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