Drittligist SC Preußen Münster tritt nach dem Befreiungsschlag gegen Hansa Rostock (3:1) am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellenführer MSV Duisburg an.

Preußen Münster

Adler kommen mit Rückenwind nach Duisburg

RS
09. Februar 2017, 17:48 Uhr
Foto: Firo

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Drittligist SC Preußen Münster tritt nach dem Befreiungsschlag gegen Hansa Rostock (3:1) am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellenführer MSV Duisburg an.

Für Preußen-Trainer Benno Möhlmann ist die "Art und Weise" entscheidend. Vor gut zwei Wochen ging Preußen Münster im Derby in Osnabrück mit 0:3 unter und stürzte auf einen direkten Abstiegsplatz ab. Die Situation schien äußerst bedrohlich. „Das Spiel in Osnabrück war nicht so schlecht wie es das Ergebnis vielleicht aussagt. Bis zum Rückstand waren wir ebenbürtig“, stellt Möhlmann klar.

Seine Mannschaft steckte diesen herben Rückschlag in der Folge sehr gut weg und zeigte die richtige Reaktion. „Gegen Rostock haben wir dann insgesamt eine gute Mischung aus defensiver Stabilität und offensiver Gefahr gefunden – der Sieg war letztlich absolut verdient“, freut sich der 62-Jährige über den Auftritt seiner Mannschaft, die zu Hause mit 3:1 gegen die Hanseaten gewann.

Auch unter der Woche tankte der SC nochmal zusätzliches Selbstvertrauen. Beim Benefiz-Test in Gütersloh gewannen die Adler klar mit 5:0. „Von jetzt an richtet sich unser Blick auf das Spiel in Duisburg. Wir wissen um ihre Qualitäten, wollen uns aber unter keinen Umständen verstecken“, gibt sich Möhlmann vor dem Duell mit dem Spitzenreiter angriffslustig. Das Ziel müsse sein „nach 90 Minuten festzustellen, dass wir mithalten können.“

Entwicklung fortsetzen, Vertrauen bestätigen

Personell hat sich bei Preußen Münster im Vergleich zur Rostock-Begegnung nichts getan: „Neben den zwei Langzeitverletzten Simon Scherder und Philipp Hoffmann, fehlt auch Rechtsverteidiger Denis Mangafic mit einer Fußverletzung“, gibt Möhlmann eine Übersicht. Der ehemalige Bundesliga-Trainer muss außerdem auf Sandrino Braun und Bennet Eickhoff verzichten.

Für Möhlmann keine neue Situation: „Aus den Vollen kann ich schon lange nicht mehr schöpfen, aber damit können wir umgehen. Ich vertraue meiner Mannschaft und weiß, dass alle Jungs hart für den Erfolg der Mannschaft arbeiten.“ Der Fußballlehrer aus Lohne setzt vielmehr die spielerische Weiterentwicklung in den Fokus: „Wir müssen an den positiven Trend ansetzen und mit breiter Brust gegen Duisburg auftreten, dann haben wir auch eine Chance – da bin ich absolut sicher.“

Ein Unentschieden oder gar ein Sieg wäre in der aktuell immer noch schwierigen Lage natürlich extrem wichtig. Nur drei Punkte trennen die Adler von der Abstiegszone. Möhlmann bleibt diesbezüglich optimistisch: „Ich sehe die Mannschaft jeden Tag beim Training und bin sehr zuversichtlich, dass wir am Ende weiter in der dritten Liga spielen werden.“

Autor: RS

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