Klaas-Jan Huntelaar kam nach dem 4:1-Sieg des FC Schalke 04 im Achtelfinale des DFB-Pokals als einer der letzten Spieler aus der Kabine.

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Huntelaar über sein Comeback und den Traum von Berlin

Christoph Winkel
09. Februar 2017, 00:35 Uhr
Foto: firo

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Klaas-Jan Huntelaar kam nach dem 4:1-Sieg des FC Schalke 04 im Achtelfinale des DFB-Pokals als einer der letzten Spieler aus der Kabine.

Und er war hochzufrieden. Der Stürmer wurde in der 86. Minute eingewechselt, als das Spiel schon lange entschieden war. Dennoch war es eine besondere Partie für den 33-Jährigen. Huntelaar musste wegen einer Außenbandverletzung über drei Monate pausieren.

Klaas-Jan Huntelaar, wie ist das Gefühl, endlich wieder für Schalke gespielt zu haben? Nach der langen Pause und der ganzen Arbeit in der Reha war es sehr schön, wieder auf dem Platz zu stehen und sogar ein paar Minuten zu spielen. Wir haben das Spiel souverän gewonnen, stehen in der nächsten Runde - also ist alles gut.

Trauen Sie sich am Samstag in der Bundesliga gegen Hertha BSC schon mehr als fünf Minuten Spielzeit zu? Ich bin erst seit einer Woche wieder im Mannschaftstraining. Und Training ist immer etwas ganz anderes als ein Spiel. Ich bin aber heiß und versuche, im Training alles zu machen, was ich über drei Monate vermisst habe. Ich konzentriere mich jetzt nur darauf, die Arbeit aufzuholen, um dann wieder wertvoll für Schalke zu sein.

Wie schwer war es diesmal, sich zurückzukämpfen? Natürlich ist es etwas anderes, wenn man 33 Jahre alt ist, als wenn man 18 Jahre ist. Aber wenn man verletzt ist, will man immer so schnell wie möglich zurückkommen. Erst haben wir gedacht, dass die Verletzung nicht so schlimm ist. Die MRT-Bilder haben dann aber etwas anderes gezeigt. Ich war voll konzentriert auf mein Training, um so schnell wie möglich wieder fit zu sein.

Im Pokal steht Schalke jetzt im Viertelfinale - bis zum Endspiel nach Berlin sind es nur noch zwei Siege.
Wir denken noch nicht an Berlin, sondern Schritt für Schritt. Zunächst mussten wir in Sandhausen gewinnen, das ist uns gelungen. Aber natürlich wäre das Endspiel in Berlin etwas ganz besonderes. Es ist sowieso das Schönste, in einem Finale zu stehen. Einige von uns wissen ja schon, wie schön es ist, beim Finale in Berlin dabei zu sein. Wir haben diesen Traum.

Autor: Christoph Winkel

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