Rot-Weiss Essen trifft am Sonntagnachmittag in der Regionalliga West auf den Wuppertaler SV. RWE-Trainer Sven Demandt sah keinen Grund für personelle Veränderungen.

RWE

Demandt setzt erneut auf Lucas, Brauer auf der Bank

Martin Herms
11. Dezember 2016, 15:18 Uhr
Foto: Martin Herms

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Rot-Weiss Essen trifft am Sonntagnachmittag in der Regionalliga West auf den Wuppertaler SV. RWE-Trainer Sven Demandt sah keinen Grund für personelle Veränderungen.

Der Ex-Profi schickt gegen die Gäste aus dem Bergischen Land dieselbe Elf ins Rennen, die vor einer Woche mit 2:1 beim Bonner SC gewann. Somit setzt Demandt im defensiven Mittelfeld wieder auf den erst 19-Jährigen Nico Lucas. Das Eigengewächs der Essener steht bereits zum dritten Mal in Serie in der Startelf. Stattdessen muss Sommer-Neuzugang Timo Brauer erneut auf der Bank Platz nehmen.

Mit einem Sieg im letzten Heimspiel des Jahres. will RWE den vierten Rang zurückerobern und zugleich die eigene Erfolgsserie auf zehn ungeschlagene Spiele ausbauen. Rund 8000 Zuschauer zu diesem prestigeträchtigen Duell erwartet, 600 davon sind aus Wuppertal zur Hafenstraße gereist.

"Wir wollen den Abstand verringern", gibt Demandt vor. Am Sonntag und im Nachholspiel bei Fortuna Düsseldorf II (16. Dezember) könnte ein weiterer, kleiner Schritt nach vorn gemacht werden. Seit neun Partien sind die Roten unbesiegt, wobei sich diese Serie nur bedingt auf dem Rasen widerspiegelt. Man habe noch nicht den richtigen Schlüssel gefunden, räumt Sven Demandt ein. Es fehlten zeitweise Schlüsselspieler wie Bednarski (Torgefahr), Grund (Kreativität) oder Löning (Abgeklärtheit), aber auch Konstanz. "Wir müssen unsere Leistung bringen. Von Spiel zu Spiel und über 90 Minuten. Wenn uns das gelingt, sind wir auch einen Schritt weiter."

Der Wuppertaler SV ist kein herkömmlicher Aufsteiger. "Sie spielen eine gute Saison", erkennt Demandt an. "Jetzt haben sie länger nicht mehr gewonnen, aber das kommt vor." Genauer gesagt, ist der WSV seit fünf Spielen sieglos, liegt aber zwölf Punkte vor der Abstiegszone.

Autor: Martin Herms

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