Endlich stand beim VfL Bochum wieder einmal die Null. Zuletzt am 14. März beim 2:0-Sieg auf dem Betzenberg blieb der VfL ohne Gegentor.

VfL Bochum spielt zu Null

Das Ende einer schwarzen Serie

11. Dezember 2016, 20:25 Uhr
Foto: firo

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Endlich stand beim VfL Bochum wieder einmal die Null. Zuletzt am 14. März beim 2:0-Sieg auf dem Betzenberg blieb der VfL ohne Gegentor.

Seitdem sind saisonübergreifend 24 Zweitligaspiele vergangen, ohne Gegentor blieb der VfL nicht mehr. Am erfolgsorientierten Manuel Riemann nagte diese schwarze Serie sehr - bis Samstag. Ausgerechnet, als mit Tim Hoogland, Felix Bastians und Stefano Celozzi drei gesetzte Spieler der etatmäßigen Viererkette fehlten, und der Abräumer vor der Abwehr Anthony Losilla zurückgezogen wurde, gelang der Durchbruch. Manuel Riemann: „Es war ein richtiges Kampfspiel. Im Endeffekt ist es egal, so lange wir drei Punkte holen. In der zweiten Liga gehören Kampf und Leidenschaft einfach dazu. Das haben wir gut umgesetzt. Deshalb haben wir vielleicht zwar dreckig, aber dennoch verdient gewonnen. Wenn uns die Fans weiterhin so stark unterstützen und sich jeder einzelne so in den Dienst der Mannschaft stellt, dann werden wir auch in Zukunft Erfolg haben.“

Später saß Bochums Keeper mit seinem Bruder Alexander in der Stadtwerke-Lounge. Dieser ist derzeit Trainingsgast an der Castroper Straße. Alexander Riemann steht noch bis Sommer bei Wacker Innsbruck unter Vertrag. Und da er in der Hinrunde mit Verletzungen zu kämpfen hatte, nutzt er die Winterpause in Österreich, um sich beim VfL fit zu halten. Immerhin ist er ein offensiver Linksfuß und genau so etwas sucht Sportvorstand Christian Hochstätter nach den Ausfällen von Thomas Eisfeld und Kevin Stöger für die Rückrunde.

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