Die Reise nach Großaspach am vergangenen Wochenende war auch für MSV Duisburgs Routinier Thomas Bröker ein Novum in seiner Karriere.

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Brökers nächste Premiere

02. November 2016, 15:32 Uhr
Foto: Getty-Images

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Die Reise nach Großaspach am vergangenen Wochenende war auch für MSV Duisburgs Routinier Thomas Bröker ein Novum in seiner Karriere.

Viel besser als den Heimatverein von Andrea Berg kennt er auch den Hallescher FC nicht, der am Samstag (14 Uhr) in der SLR-Arena zu Gast ist. RS sprach mit dem Außenstürmer über seine nächste Premiere, die Chancenauswertung der "Zebras" sowie die Stimmung nach den zwei Spielen ohne Sieg.

Thomas Bröker, über die minimalistische Angriffsleistung wurde zuletzt viel geredet. Wie groß ist das Thema in der Mannschaft?
Wir müssen nicht nur auf der Chancenauswertung herumreiten. Wir spielen bisher eine gute Saison und stehen auf Platz eins. Da können wir natürlich nicht von einer Krise sprechen. Man spricht diese Dinge natürlich an, will das eine oder andere verbessern, aber es gibt auch viele Sachen, die schon gut laufen.

Abgesehen davon können auch knappe Ergebnisse Erfolg bringen.
Klar, Chelsea ist damit 2015 Meister geworden (lacht). Aber im Ernst: Wenn eine Mannschaft gegen uns mit einer Fünferkette spielt und sehr tief steht, habe ich auch kein Patentrezept dafür, wie wir mehr Tore schießen können. Irgendwann wird der Knoten platzen.

Nun gab es zwei Spiele in Folge ohne Sieg. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?
Soweit ganz gut. Wir wissen das einzuordnen. Jede Mannschaft hat mal eine Phase, in der es nicht nach Wunsch läuft. Die Gegner haben sich auf uns eingestellt. Wir wollen vieles spielerisch lösen, weil wir auch die Typen dafür haben, andere Mannschaften in der Liga hauen einfach den Ball hinten raus.

Am vergangenen Wochenende hatten Sie mit dem Spiel in Großaspach eine Premiere. Wie sieht es gegen Halle aus?
Auch das ist eine Premiere. In Großaspach habe ich mir das ein wenig anders vorgestellt. Da steht ja ein ganz neues Stadion und wir hatten quasi ein Heimspiel, weil so viele Fans von uns mitgefahren sind.

Trainer Ilia Gruev hat vor kurzem angesprochen, dass die Reservisten sich bereithalten sollen. Täte der Mannschaft frischer Wind gut?
Am vergangenen Wochenende war mit der Aufstellung von Martin Dausch ja wieder frischer Wind drin. Der Trainer hat gezeigt, dass es immer wieder eine Überraschung geben kann. Bei uns wird immer mal wieder rotiert. Darauf muss man vorbereitet sein und darüber darf man sich keine Gedanken machen.

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