Vor fünf Tagen läutete Oliver Kahn einen Countdown über seine eigene Facebook-Seite ein.

Begleiter von Torspielern

So spottet das Netz über Oli Kahn

Christian Brausch
11. Oktober 2016, 11:48 Uhr
Foto: firo

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Vor fünf Tagen läutete Oliver Kahn einen Countdown über seine eigene Facebook-Seite ein.

Und wie: Per Video - vor einem großen Bayern-Logo - ließ er seine Fans wissen: "Auf mich wartet eine große neue Aufgabe. In fünf Tagen darf ich Euch endlich mehr verraten. Irgendwelche Ideen oder Wünsche, was ich in Zukunft machen könnte?"

Die meisten der 3294 Kommentare unter diesem Posting gingen in die Richtung, dass der ehemalige Welttorhüter beim FC Bayern unterkommen wird. Doch weit gefehlt. Am Dienstag lüftete Kahn nun das Geheimnis. Des Rätsels Lösung. Ab heute begleitet der ehemalige Münchner mit Goalplay Torspieler auf ihrem Weg zum Erfolg.

Wobei Kahn zufällig seit dem Eintrag ins Handelsregister im August 2015 auch Geschäftsführer der Goalplay Verwaltungsgesellschaft mbH ist. Dementsprechend fielen die Reaktionen im Netz aus, nachdem Kahn auf seiner Facebook-Seite freudig berichtete: "Da ist das Ding!"

User Sebastian Schnell schrieb zum Beispiel: "Lieber Oliver Kahn, das ist ein echter FAIL! Du könntest eine große und wichtige Rolle beim FC Bayern München haben. Die Fans stehen immer hinter dem Titan. Aber diese Aktion war total daneben.... echt enttäuschend...."

Christopher Willmes schrieb bei Facebook: "Bewusst Hinweise auf eine etwaige Position bei Bayern München platziert, nur um Klicks zu generieren und die Reichweite der Werbekampagne zu erhöhen.
Ich muss sagen, ich bin ziemlich enttäuscht von solch einer Effekthascherei."

Die meisten der bis 11:35 Uhr geposteten 230 Kommentare gingen in diese Richtung. Auch bei Twitter gab es Häme für Kahn.

Doch wobei geht es bei der neuen Aufgabe für den "Titan" eigentlich? Im Erklärvideo berichtet Kahn: "Wenn man gesehen hat, wie Manuel Neuer die Torhüterposition interpretiert, da ist jedem klar geworden, wie wichtig es ist, dass der Torspieler nicht nur in seinem Strafraum steht. Er muss auch mitspielen. Daher ist er nicht mehr der Torhüter, sondern der Torspieler. Und wir nennen ihn den Goalplayer. Wir verstehen uns als ganzheitliche Marke. Wir bieten dem Torspieler alles das an, was er braucht. Dazu gehört auch das Training. Wir arbeiten mit der neuesten Technik - mit Highspeed-Kameras. Wir wollen dem Torspieler zeigen, auf was es bei einzelnen Übungen ankommt. Und wie er wirklich besser werden kann."

Autor: Christian Brausch

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