Nach der 1:2-Pleite bei Schlusslicht Mengede erwartet Marcel Bieschke, Trainer des Westfalenligisten TuS Hordel, gegen den Ligaprimus ein

TuS Hordel

Bieschke will Topspiel gegen Herne genießen

Fabian Kleintges-Topoll
30. September 2016, 08:07 Uhr
Foto: FUNKE FotoServices

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Nach der 1:2-Pleite bei Schlusslicht Mengede erwartet Marcel Bieschke, Trainer des Westfalenligisten TuS Hordel, gegen den Ligaprimus ein "ganz anderes Spiel" seiner Mannschaft.

Sechs Spiele, fünf Siege und ein Unentschieden. So sah die fast makellose Bilanz des TuS Hordel bis zum vergangenen Sonntag aus. Nach sechs ungeschlagenen Partien und vielen überzeugenden Auftritten riss die Erfolgsserie der bis dato besten Defensive der Liga jedoch. Und das ausgerechnet beim Tabellenletzten Mengede, dem die Bieschke-Elf durch die unnötige Niederlage die ersten drei Punkte überhaupt bescherte. Das sind natürlich alles andere als gute Vorzeichen für das anstehende Topspiel am Sonntag um 15 Uhr. Denn dann empfängt der TuS im heimischen Stadion an der Hordeler Heide den Spitzenreiter Westfalia Herne, der noch keine Punkte liegen gelassen hat.

"Wir genießen es, am achten Spieltag das Spitzenspiel der Liga bestreiten zu dürfen. Das war im Vorfeld nicht abzusehen. Das Spiel ist eine Art Zwischenbelohnung für meine Mannschaft und den gesamten Verein", freut sich Bieschke, der nach der bitteren Niederlage vom vergangenen Sonntag ein Aufbäumen seiner Mannschaft erwartet. Zudem fordert der Coach des Tabellenzweiten eine deutliche Leistungssteigerung, vor allem die Abwehrfehler müssen dringend abgestellt werden.

Nach der Pleite liegt das Team mit der zweitbesten Offensive der Liga (19 Tore aus sieben Spielen, nur Herne ist besser) bereits fünf Punkte hinter Tabellenführer Westfalia und will auf keinen Fall den Anschluss verlieren. "Herne hat eine unfassbar hohe Qualität in seinen Reihen, wir müssen natürlich anders auftreten als in Mengede und werden an unserem Spiel etwas verändern. Das wird hoffentlich ausreichen, um sich der großen Aufgabe Herne zu stellen", sagt der Trainer zielstrebig, der personell bis auf ein paar kleine Blessuren bei einigen Spielern auf seine beste Elf zählen kann.

Heimstärke als großes Plus

Angst vor der bisher sehr souveränen auftretenden Mannschaft von Herne-Coach Christian Knappmann hat Bieschke nicht: "Wir wollen dem Spiel selber unseren Stempel aufdrücken. Dabei sind wir quasi in doppelter Hinsicht motiviert, da wir uns sehr auf das bevorstehende Topspiel gegen Herne freuen. Zum anderen wollen wir natürlich versuchen, unsere enttäuschende Leistung von letzter Woche wiedergutzumachen", sagt Bieschke im Hinblick auf die anstehende Partie. Besonders die Heimstärke des TuS Hordel könnte dabei ein großes Plus sein, denn die DJK ist seit mittlerweile über einem Jahr zu Hause ungeschlagen.

Autor: Fabian Kleintges-Topoll

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