Nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg gegen die Reserve des SV Werder Bremen blickt der MSV Duisburg bereits auf die kommende Aufgabe in der 3. Liga.

MSV

Gegen Wehen soll es wieder flutschen

11. September 2016, 12:57 Uhr
Foto: firo

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Nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg gegen die Reserve des SV Werder Bremen blickt der MSV Duisburg bereits auf die kommende Aufgabe in der 3. Liga.

Sechs Spiele, 14 Punkte und noch immer ohne Niederlage. Der Start der Meidericher in die neue Drittliga-Saison war herausragend. Nicht umsonst grüßt der MSV, der den direkten Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben hat, bereits jetzt von der Spitze. "Das ist eine richtig gute Ausbeute für uns", weiß auch Trainer Ilia Gruev.

Vorne sind wir immer für Tore gut
Zlatko Janjic (MSV Duisburg)

Was der Bulgare überhaupt nicht mag, ist Stillstand - und dieser soll bei den Zebras auch in der kommenden Partie nicht einkehren. Am Freitag geht es für den MSV nach Wiesbaden. Dort wartet mit Wehen eine Truppe, die noch nicht so ganz einzuordnen ist. Sicherlich eine Mannschaft mit viel Potenzial, die aber noch nicht das volle Leistungsvermögen abzurufen weiß. Deshalb stehen bislang nur sieben Zähler nach sechs Partien zu Buche.

Für die Meidericher wird es darum gehen, den starken Start mit auf die Langstrecke zu nehmen. Denn nichts anderes ist diese Drittligasaison, nicht einmal ein Sechstel ist bisher absolviert. Mit dazu beitragen soll auch zukünftig Zlatko Janjic. Der gebürtige Bosnier fiel der Rotation von Trainer Gruev bislang nur bedingt zum Opfer. In allen Ligaspielen stand der 30-Jährige von Beginn an auf dem Platz. Nur mit der Chancenverwertung soll es bislang noch nicht so ganz klappen. Zwei Tore gelangen Janjic zwar, die, bei der Reihe an hochkarätigen Gelegenheiten, allerdings eine magere Ausbeute darstellen. "Es flutscht noch nicht so ganz", muss sich auch der Stürmer eingestehen.

An seiner alten Wirkungsstätte soll aber der Knoten platzen. Denn Janjic absolvierte insgesamt 99 Spiele für den SV Wehen Wiesbaden und erzielte zwischen 2010 und 2013 starke 40 Tore. Logisch, dass es eine besondere Rückkehr werden wird: "Ich habe insgesamt drei Jahre dort gespielt. Ich habe noch viele Freunde und Bekannte dort. Natürlich wird es etwas Besonderes für mich sein." Der 30-Jährige hat klar definierte Ziele: "Wir sind noch nicht am Limit. Wenn wir hinten weiterhin zu Null spielen, dann ist immer etwas möglich", denn, und das weiß auch der Bosnier, "vorne sind wir immer für Tore gut. Wir sind der Tabellenführer und haben noch kein Spiel verloren. Das soll auch nach dem kommenden Freitag so sein."

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