Die Maße stimmten nicht beim Match Dattenfeld gegen Straelen. Der Aufsteiger gewann mit 4:0, der SVS war bedient, trat allerdings von vornherein unter Protest an.

Dattenfeld: Tore waren beim 4:0 zu niedrig

Straelen legte Protest ein

og
17. August 2007, 08:48 Uhr

Die Maße stimmten nicht beim Match Dattenfeld gegen Straelen. Der Aufsteiger gewann mit 4:0, der SVS war bedient, trat allerdings von vornherein unter Protest an. "Den hat Straelen schon vor dem Anpfiff eingelegt", bestätigt Germanias 2. Vorsitzender Bernd Holschbach. Der Grund ist einfach: Die Tore waren zu niedrig! "Allerdings nur minimal", erläutert Holschbach, der nichts von der kursierenden Maßeinheit von zehn Zentimetern wissen will.

Straelens Team-Chefin Martina Voss: "Die Akteure standen im Tor und haben sich kaputtgelacht." Ein Sonderbericht wurde durch Schiri Frank Perschke (Hamm) nicht erstellt. Holschbach: "Das wurde nur normal in den Spielbericht eingetragen. Wir warten jetzt auf die Einladung zur Verhandlung." Und dabei bleibt der Club offenbar komplett ruhig: "Warum auch nicht, noch nie wurde etwas beanstandet. Straelen maß mit einem Zollstock nach. Klar ist doch, jeder spielte auf kleinere Tore, niemand wurde benachteiligt."

Holschbach grübelt: "Ist das schon die letzte Chance für den SVS?" Voss hält dagegen: "Wir hatten uns vorab abgesichert, uns wurde geraten, zur Sicherheit auf jeden Fall zu protestieren." Um sich nicht später Fahrlässigkeit unterstellen zu lassen.
Der Germanen-Funktionär rätselt: "Was kann denn passieren?"

Voss nickt: "Einen Präzedenzfall gibt es nicht." Holschbach überlegt: "In Mönchengladbach stürzte einmal ein Tor ein." Ein kaum zu vergleichender Fall vom 3. April 1971 auf dem damaligen Bökelberg (Gladbach gegen Bremen). Deshalb vermutet Holschbach: "Das geht doch aus wie das Hornberger Schießen." Voss betont ausdrücklich: "Uns geht es auch nicht um das Resultat, das Spiel haben wir verdient verloren. Uns geht es darum, dass etwas passiert. Es kann doch nicht sein, dass dort ständig gespielt wird, bei der Abnahme so ein wesentlicher Aspekt nicht erkannt wurde."

Autor: og

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