Der BVB hat gegen den VfL Wolfsburg mit 5:1 gewonnen. Dabei ging eine Szene von Dortmunds Gonzalo Castro fast unter. Er spielte den Ball ins Aus.

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Castro zeigt bemerkenswerte Fair-Play-Aktion

dw
01. Mai 2016, 16:10 Uhr
Foto: firo

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Der BVB hat gegen den VfL Wolfsburg mit 5:1 gewonnen. Dabei ging eine Szene von Dortmunds Gonzalo Castro fast unter. Er spielte den Ball ins Aus.

Es war eine Szene, die unterging. Zu sehr beschäftigten sich die BVB-Fans beim 5:1-Sieg von Borussia Dortmund gegen den VfL Wolfsburg mit den Pfiffen und Beleidigungen gegen Kapitän Mats Hummels, zu sehr jubelten die schwarzgelben Anhänger über fünf schöne BVB-Tore. Da fiel eine bemerkenswerte Aktion von Dortmunds Gonzalo Castro kaum auf.

In der 25. Minute hätte der Spielgestalter ein Tor erzielen können, als er frei im Wolfsburger Sechzehnmeterraum stand. Hinter ihm lag aber Wolfsburg-Spieler Christian Träsch verletzt auf dem Boden. Und anstatt aufs Tor zu schießen, beförderte Castro den Ball in Richtung Seitenaus. Die Zuschauer applaudierten. Es war Fair Play.

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel forderte nach dem Spiel allerdings, dass der Schiedsrichter in so einer Aktion eingreift. "Castro hat aufgehört, weil ein Spieler verletzt auf dem Boden lag. In dem Fall war der Spieler wirklich verletzt, aber trotzdem plädiere ich dafür, dass der Schiedsrichter die Verantwortung übernimmt und dass es nicht bei den Spielern abgeladen wird, in der Situation zu entscheiden, ob zu Ende gespielt wird", sagte Tuchel.

Gonzalo Castro übernahm diese Verantwortung gegen Wolfsburg. Dass der BVB zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0 führte, erleichterte die Entscheidung wahrscheinlich.

Autor: dw

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