Nach dem 3:2-Arbeitsheimsieg gegen die Sportfreunde Niederwenigern ist der SC Blau-Weiß Oberhausen-Lirich wieder oben auf.

BW Oberhausen

Rückkehrer machen im Abstiegskampf Mut

20. April 2016, 15:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Nach dem 3:2-Arbeitsheimsieg gegen die Sportfreunde Niederwenigern ist der SC Blau-Weiß Oberhausen-Lirich wieder oben auf.

Zwar steht die Mannschaft von Trainer und Vereinsboss Frank Kielczewski immer noch auf dem Platz für die Relegationsrunde mit den Bezirksliga-Zweiten, diesen könnten sie allerdings am Wochenende wieder verlassen. Dann geht es zum Tabellenletzten aus Ronsdorf. Die Schwarz-Weißen haben in der Rückrunde bisher nur vier Punkte sammeln können, der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt zwölf Punkte. Allzu euphorisch will Kielczewski in diese Partie allerdings nicht gehen: "Wir haben in dieser Saison schon oft gesehen, dass in dieser Liga alles möglich ist."

Bei der 0:5-Pleite gegen den damaligen Letzten Wülfrath, die zuvor eine ähnliche, wenn nicht sogar noch schlechtere Bilanz vorzuweisen hatten, mussten die Liricher das letztendlich auch am eigenen Leib erfahren. Diese Schmach endete dann auch in der Entlassung von Ex-Coach Thorsten Möllmann. Doch die Voraussetzungen sind diesmal anders. Die Rückkehrer aus dem Lazarett dürften den Blau-Weißen Hoffnung machen, dass sich das Blatt wieder zum Guten wendet. So feierte Abwehrchef Ricardo Lenz nach fast einem Jahr Verletzungspause gegen Niederwenigern ein richtig starkes Comeback.

Aber auch Angreifer Pascal Spors, der am Saisonende wieder zum Oberligisten TV Jahn Hiesfeld zurückkehren wird, zeigte eine starke Leistung, vor allem, wenn man sich seine Trainingsbilanz anschaut. Kielczewski: "Palle hat bestimmt sechs Wochen lang nichts mehr machen können. Der hat nach 30 Minuten schon über der Barriere gehangen." Mit seinem Einsatz hat Kielczewski dennoch alles richtig gemacht, sorgte der Flügelflitzer für das frühe und sichtlich erlösende 1:0.

Dennoch ist bei den Oberhausenern noch nicht alles Gold, was glänzt. Kielczewski weiß, wo sich seine Mannschaft noch deutlich steigern muss: "Wir müssen noch konsequenter mit unseren Möglichkeiten umgehen." Auch der Verzicht auf den gesperrten Gino Seggio, der wegen einer angeblichen Beleidigung die Rote Karte gesehen hatte, wird den Lirichern weh tun. Den Mut, den so wichtigen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg zu schaffen, sollte ihnen das jedoch nicht nehmen.

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