Dass der BVB gegegn den FC Liverpool 1:1 spielte, war auch ein Verdienst von Roman Weidenfeller. Ein Kommentar.

BVB-Kommentar

Zeit für eine Torwartdiskussion

Sebastian Weßling
07. April 2016, 22:57 Uhr
Foto: firo

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Dass der BVB gegegn den FC Liverpool 1:1 spielte, war auch ein Verdienst von Roman Weidenfeller. Ein Kommentar.

Es waren gut 50 Minuten gespielt und Borussia Dortmund wackelte gegen den FC Liverpool wie nur selten in dieser Saison. Nur einer ließ sich von der allgemeinen Verunsicherung nicht anstecken: Roman Weidenfeller. Der Torhüter strahlte Ruhe und Sicherheit aus - und mehr noch: Er rettete seine Mannschaft mit herausragenden Paraden vor dem erneuten Rückstand. Blitzschnell war er gegen Philippe Coutinhos Schuss unten und lenkte den Ball zur Ecke. Clynes tückischen Aufsetzer faustete er sicher weg und kurz darauf hatte er gegen Coutinhos erneuten Versuch rechtzeitig die Arme oben. Nur einige von vielen starken Szenen.

Die eindrucksvolle Leistung des 35-Jährigen warf prompt die Frage auf: Warum ist dieser Mann in der Bundesliga nur Ersatz? Natürlich, die etatmäßige Nummer eins Roman Bürki hat sich in der Rückrunde stabilisiert. Allerdings hat der Schweizer seiner Mannschaft bisher nur wenige Punkte durch starke Paraden gewonnen - und dem stehen zu viele Patzer entgegen.

Zweifellos ist Bürki ein talentierter Torhüter - aber der alte Mann Weidenfeller hat eindrucksvoll demonstriert, dass er noch lange kein Auslaufmodell ist.

Autor: Sebastian Weßling

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