Die U 23 des FC Schalke 04 empfängt am Ostermontag (14 Uhr) den TuS Erndtebrück. Der zuletzt angeschlagene Torhüter Alexander Nübel kehrt dabei in den Kasten zurück.

Schalke 04 II

Nübel kehrt ins Tor zurück

derwesten
26. März 2016, 19:46 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Die U 23 des FC Schalke 04 empfängt am Ostermontag (14 Uhr) den TuS Erndtebrück. Der zuletzt angeschlagene Torhüter Alexander Nübel kehrt dabei in den Kasten zurück.

Der Kopf von Alexander Nübel brummt nicht mehr. Der Torhüter der U 23-Fußballer vom FC Schalke 04, der auch zum erweiterten Bundesliga-Kader gehört, musste zuletzt pausieren. Der Keeper hatte mit voller Wucht einen Ball vor den Kopf bekommen, und die medizinische Abteilung wollte eine Gehirnerschütterung ausschließen. Jetzt hat Nübel wieder grünes Licht und soll Ostermontag (14 Uhr) beim Regionalliga-Heimspiel der Schalker gegen den TuS Erndtebrück im Bottroper Jahnstadion im Tor stehen.

Trainer Jürgen Luginger bittet seine Mannschaft wegen des Spiels am Ostermontag über die Feiertage gleich zweimal zum Training. Am Samstag- und am Sonntagvormittag müssen seine Jungs jeweils um zehn Uhr ran. „Ist doch herrlich, wenn wir endlich wieder spielen können“, sagt der Trainer, den die Arbeit über Ostern kein bisschen stört.

Sorgen vor einem erneuten Spielausfall, zuletzt hatten die Schalker bei ihren Heimspielen in Herne und Bottrop mehrfach Probleme mit den unbespielbaren Rasenplätzen, hat Luginger diesmal nicht. „Der Wettbericht hat angekündigt, dass der Regen am Samstag aufhören wird. Also gehe ich fest davon aus, dass wir am Montag spielen werden.“

Der Schwachpunkt des Gegners
Verletzungssorgen hat Luginger nicht, und den Gegner Erndtebrück hat er zuletzt beobachtet. „Eine Mannschaft, die nach vorne hin gut besetzt ist. Sie kommen gerne über die Außen und machen viele Tore. Von daher müssen wir konzentriert sein.“

Aber Luginger wäre nicht Luginger, wenn er nicht auch die Schwächen des Gegners entdeckt hätte. Der Coach hat gesehen, dass die Erndtebrücker in der Defensive verwundbar sind. Nicht zuletzt daher steht die Mannschaft hinter den Schalkern auf einem Abstiegsplatz in der Regionalliga.

„Wir haben ein Heimspiel“, so Luginger. „Wir müssen Erndtebrück also ordentlich unter Druck setzen und sie zu Fehlern zwingen.“ Diese Fehler sollen die Angreifer der Königsblauen dann konsequent nutzen und in Tore ummünzen.

Mit einem Sieg kann sich die Mannschaft noch mehr Luft als zuletzt verschaffen und den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Die Tabelle zeichnet ein schiefes Bild, da die Schalker noch vier ausgefallene Spiele nachholen müssen.

„Darüber mache ich mir keine großen Gedanken“, sagt Luginger, der nicht in Richtung Tabellenkeller schauen möchte. „Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir Konstanz haben. Wenn wir das alles auch gegen Erndtebrück abrufen, dann sollten wir einen weiteren Schritt nach vorne machen.“

Autor: derwesten

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