Durch den Sieg in der Oberliga Niederrhein gegen den 1. FC Bocholt (1:0) steht der SV Hönnepel-Niedermörmter seit langer Zeit mal wieder über dem Strich.

Hö.-Nie.

Mewes-Abschied spornt Spieler an

Pascal Biedenweg
21. März 2016, 16:42 Uhr
Foto: Tillmann

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Durch den Sieg in der Oberliga Niederrhein gegen den 1. FC Bocholt (1:0) steht der SV Hönnepel-Niedermörmter seit langer Zeit mal wieder über dem Strich.

Nach sechs Jahren bei Hö.-Nie. verlässt Kult-Trainer [person=14315]Georg Mewes[/person] die Schwarz-Gelben in Richtung Jahn Hiesfeld. Als "Lame-Duck" kann der 67-Jährige dennoch nicht bezeichnet werden, denn seine Truppe sammelt fleißig Punkte um ihrem scheidenden Trainer den Nicht-Abstieg als Abschiedsgeschenk zu ermöglichen: "Der Abschied spornt sowohl mich als auch mein Team enorm an. Wir wollen alles dafür geben, um in der Endabrechnung über dem Strich zu stehen."

Mit "Pitschi Patschi" werden die bei uns nicht weiter kommen
Georg Mewes (SV Hö.-Nie.)

Und dies erscheint momentan alles andere als utopisch. In den letzten drei Spielen wurden gegen Fischeln, Kalkum und Bocholt sieben Punkte eingefahren: "Nach dem 0:3 beim WSV mussten wir uns sammeln. Ich habe klar angesprochen, dass wir unsere Gegentor-Flut abstellen müssen. Die Trotzreaktion danach war überragend. Vor allem das Spiel gegen Bocholt, in dem wir zu Null spielen konnten, hat mir enorm gut gefallen."

Die Floskel - das nächste Spiel ist das Wichtigste - trifft in diesem Falle exakt zu. Denn am Donnerstag kommt die Reserve des MSV Duisburg in die Sportanlage Rheinstraße. Beide Mannschaften trennen nur zwei Punkte: "Der MSV hat eine spielstarke Mannschaft. Die fragen sich wahrscheinlich selber, wieso sie auf einem Abstiegsplatz stehen. Wir wissen, dass Duisburg gerne schön spielen möchte. Aber mit Pitschi Patschi werden die bei uns nicht weiter kommen. Wir werden ihnen den Spaß verderben. Ein Dreier in diesem Sechs-Punkte-Spiel würde mir gut schmecken," erzählt Mewes mit einem Schmunzeln.

Schmecken würde dem Hö.-Nie.-Coach auch der Nicht-Abstieg, denn er hat schon Pläne für die Feier: "Ich gehe davon aus, dass es bis zum Schluss eng bleiben wird. Wenn wir nach dem letzten Spiel gegen RWO wirklich über dem Strich stehen, werden wir zusammen grillen und einen schönen Tag genießen."

Autor: Pascal Biedenweg

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