Der SC Verl hat sich mit einem 2:0-Erfolg gegen die SSVg Velbert wichtige drei Punkte gesichert.

Verl - Velbert

Pawlak hadert wieder mit der Torquote

19. März 2016, 19:44 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Der SC Verl hat sich mit einem 2:0-Erfolg gegen die SSVg Velbert wichtige drei Punkte gesichert.

[person=8367]Hamadi Al Ghaddioui[/person] (14.) und [person=2215]Fabian Großeschallau[/person] (40.) trafen vor 371 Zuschauern an der Poststraße für die Gastgeber, die nun acht Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben. "Ich denke, dass wir das Spiel verdient gewonnen haben, da wir die Vielzahl der Chancen hatten. Man muss aber auch anmerken, dass Velbert nicht wie ein typischer Aufsteiger spielte und immer wieder selber zu guten Gelegenheiten kam", resümierte SCV-Coach Andreas Golombek. Dieser sah wie auch sein Kollege André Pawlak den Knackpunkt in einer Szene kurz vor dem Pausenpfiff. "Wir haben eine Riesenchance, nutzen diese leider wieder nicht und bekommen kurz danach das 0:2. Gehen wir mit einem 1:1 in die Pause, kann man dem Spiel eine andere Wendung geben", erklärt Pawlak.

Der Velberter Coach wollte seiner krankheitsbedingt ersatzgeschwächten Mannschaft aber keine zu großen Vorwürfe machen: "Man muss berücksichtigen, dass wir Dienstag nur mit zwölf Spielern trainieren konnten. Bei uns grassiert gerade die Grippewelle, wenn einer zurückkommt, fehlt am nächsten Tag ein anderer Spieler. In Anbetracht dessen hat die Mannschaft auch mit verändertem System gut funktioniert, sie war nur vor dem gegnerischen Tor wieder einmal nicht konsequent genug". Die Lage verschärft sich für den Aufsteiger somit weiterhin, zudem werden die kommenden Aufgaben alles andere als leicht. Gründonnerstag kommt Viktoria Köln zu den Bergischen, am Ostermontag geht es nach Lotte. "Gegen diese Teams kriegt man vielleicht nicht so viele Torchancen. Wir haben bisher in fast jedem Spiel zwei, drei glasklare Torgelegenheiten, müssen aber in solchen Situationen auch mal die Ruhe bewahren", weiß Pawlak vor dem schwierigen Oster-Doppel.

Mit weitaus weniger Druck kann hingegen der Sportclub Verl am Donnerstag beim Krisenklub Rot-Weiss Essen aufspielen, Golombek mahnt aber auch, dass "wir den Klassenerhalt mit 37 Punkten wohl kaum sichern können. Wir müssen für den Klassenerhalt weiter punkten. RWE ist weiterhin ein Verein, mit dem wir uns nicht vergleichen können, wenn wir da was holen, wäre es ein großer Erfolg."

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