Eigentlich geht es um gar nichts mehr. Außer um ein wenig Prestige.

Hammer Eisbären

Entscheidung um die "goldene Ananas"

17. März 2016, 10:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Eigentlich geht es um gar nichts mehr. Außer um ein wenig Prestige.

Einen Aufsteiger aus der viertklassigen 1. Liga West wird es nicht geben, da alle teilnehmenden Teams aus verschiedenen Gründen ihren Verzicht auf die Möglichkeit einer Oberliga-Teilnahme erklärten (RS berichtete, siehe Link unten). Und doch wollen die Hammer Eisbären am Ende einer langen Saison den Meisterpokal in die Höhe recken. Dafür müssen nun aber zwei Spiele in Folge gewonnen werden, schließlich ging die erste von maximal drei Finalpartien bei den Ratingen Ice Aliens mit 4:6 verloren. Viele Eisbären-Fans echauffierten sich über die Leistung der Unparteiischen, darauf herumreiten will Trainer Daniel Galonska aber nicht: „Es nur an den Schiedsrichtern festzumachen, wäre viel zu einfach. Wir haben in einem Spiel auf Augenhöhe zu viele Fehler gemacht und uns nun die Situation eingebrockt, am Freitag ein „Do-or-die“-Spiel zu haben. Ich hätte es gerne anders herum gehat, aber jetzt müssen wir halt zweimal in Folge siegen. Machbar ist das, zwischen diesen beiden Mannschaften entscheidet vor allem die Tagesform.“

Siegen die Eisbären am Freitag (Bully 20 Uhr, Eissporthalle am Maximilianpark), stünde am Sonntag um 18 Uhr die alles entscheidende Partie am Ratinger Sandbach an. Doch wie es geht mit den Westfalen dann weiter? Eins ist klar: Eine Zitterpartie um die Existenz wie im vergangenen Jahr, als es um die drohende Schließung der Eishalle und die damit verbundene Auflösung der Mannschaft ging, wird es nun nicht geben. Zu viel planen können (und wollen) die Verantwortlichen aber auch noch nicht. Von der Festlegung eines Modus, geschweige denn der Ligenstärke ist die 1. Liga West, die im nächsten Jahr nicht mehr unter der Leitung des Landeseissport-Verbands NRW stattfinden wird, noch weit entfernt. „Es werden wohl größtenteils die gleichen Gegner bleiben wie in diesem Jahr. Was unser Team betrifft, kann ich nur sagen, dass noch keiner meinte, dass er unbedingt weg will. Wir werden unser Team für die nächste Saison aber erweitern müssen, zwei Förderlizenzspieler kommen fest hinzu. Bis die Titelentscheidung aber gefallen, wollen wir uns erst einmal darauf konzentrieren“, erläutert Galonska.

Der selber im Übrigen auch noch keinen gültigen Kontrakt für das Spieljahr 2016/17 besitzt. Eine Einigung scheint hier aber in greifbarer Nähe zu sein. „Die Tendenz ist klar, ein paar Details muss ich mit den Verantwortlichen noch klären“, meint Galonska.

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