Die DJK TuS Hordel hat gegen Olpe gut gespielt, aber nicht gewonnen.

DJK Hordel

Ball will nicht über die Linie

Felix Kannengießer
14. März 2016, 10:27 Uhr
Foto: Heimann

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Die DJK TuS Hordel hat gegen Olpe gut gespielt, aber nicht gewonnen.

„Dieses Remis fühlt sich an wie eine Niederlage“ – Was DJK-Trainer Marcel Bieschke sagte, war nach dem Abpfiff an der Hordeler Heide deutlich zu sehen: Während die Gastgeber mit gesenktem Haupt in die Kabinen stapften, ballten Olpes Spieler die Fäuste. Mit dem ersten Torschuss hatten die Gastgeber den Ausgleich erzielt, Hordel hingegen traf schon in der ersten Minute, ließ danach aber „Chancen für drei Spiele liegen“, sagte Bieschke.

Die Partie begann denkbar gut: Lukas Wilke setzte sich leichtfüßig über die linke Seite durch, im Zentrum stand Keisuke Matsuda goldrichtig und köpfte zur Führung ein. „Danach haben wir uns viele Möglichkeiten herausgespielt und nichts zugelassen. In dieser Hinsicht bin ich zufrieden“, so Bieschke. Wenn da nur nicht die vergebenen Torchancen wären. Fußballerisch gab es richtig schöne Spielzüge zu sehen – nur über die Linie wollte der Ball nicht mehr, ob bei Peter Elbers, Fabio Kontny, Paul Helfer oder Wilke.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Geschehen allerdings grundsätzlich. „Wir haben den Faden verloren und das Fußballspielen eingestellt“, beschreibt es Bieschke. Olpe bekam Oberwasser, ohne sich große Chancen herauszuspielen. Mit dem ersten Torschuss gelang den Gästen dann der Ausgleich. In der Schlussphase kam Hordel zwar noch einmal, aber das Pech im Abschluss blieb der DJK treu.

Bieschke hat auch noch zwei Verletzte zu beklagen

„Wir müssen aus diesem Spiel lernen, dass wir unsere spielerische Linie über 90 Minuten halten müssen. Das waren zwei klar verschenkte Punkte“, so Bieschke, der mit Fabio Kontny und Lukas Wilke auch noch zwei Verletzte zu beklagen hatte.

Autor: Felix Kannengießer

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