Langsam aber sicher lohnt es sich, nach dem Termin zu forschen, an dem die Fußballfrauen des MSV Duisburg rechnerisch als Meister der 2. Bundesliga Nord feststehen.

Duisburg

MSV-Frauen bauen Vorsprung aus

Thomas Kristaniak
29. Februar 2016, 11:17 Uhr
Foto: firo

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Langsam aber sicher lohnt es sich, nach dem Termin zu forschen, an dem die Fußballfrauen des MSV Duisburg rechnerisch als Meister der 2. Bundesliga Nord feststehen.

Am Sonntag machte die Mannschaft von Trainerin Inka Grings den nächsten großen Schritt zur Rückkehr ins Oberhaus – und das nicht nur durch den eigenen 5:1 (3:1)-Erfolg bei der Zweitvertretung des VfL Wolfsburg. Zuvor hatte schon die Reserve von Turbine Potsdam Schützenhilfe geleistet und MSV-Verfolger BV Cloppenburg mit 2:1 bezwungen. Die Niedersachsen haben nun bei noch acht ausstehenden Spielen elf Punkte Rückstand auf die Zebras – von der deutlich schlechteren Tordifferenz gar nicht erst zu reden.

Zwei Änderungen gab’s gegenüber dem 4:0 vor Wochenfrist gegen Leipzig: Linda Bresonik rückte wieder für Zsófia Rácz in die Startelf, Lara Heß verteidigte rechts für Alice Hellfeier. Den Torreigen eröffnete schon nach sechs Minuten Sofia Nati mit einem 20-Meter-Schuss – ihr 15. Saisontreffer. Ein Stellungsfehler in der Deckung begünstigte nach einer halben Stunde den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Jasmin Sehan. Doch die Gastgeberinnen, bei denen die Ex-Duisburgerin Luisa Wensing von Beginn an mitmischte, konnten dem Favoriten auf Dauer nichts entgegensetzen. Noch vor der Pause sorgten Kathleen Radtke im Anschluss an eine Ecke (37.) und Nicole Munzert auf Pass von Steffi Weichelt (40.) für klare Verhältnisse.

Eine Ecke leitete vier Minuten nach Wiederbeginn auch die endgültige Entscheidung ein. Bresonik schlug den Ball rein, Weichelt verlängerte – und Rahel Kiwic vollendete. Linda Bresonik setzte nach 68 Minuten den Schlusspunkt.

„Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen tiefstehenden Gegner, der uns aber nicht aus der Ruhe gebracht hat. Ich bin zufrieden, das war ein erfolgreiches Wochenende für uns“, resümierte Inka Grings.

Autor: Thomas Kristaniak

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