Ein erfolgreicher Start ins neue Jahr gelang Ligaprimus Viktoria Kirchderne am Wochenende.

Viktoria Kirchderne

Mit Rückenwind ins Spitzenspiel

Hendrik Niebuhr
15. Februar 2016, 14:27 Uhr
Foto: Gröner

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Ein erfolgreicher Start ins neue Jahr gelang Ligaprimus Viktoria Kirchderne am Wochenende.

15 Siege feierten die Dortmunder in den ersten 15 Saisonspielen. Doch unmittelbar vor Weihnachten riss die beeindruckende Serie der Mannschaft von Volker Bolte, als die Viktoria dem SC Osmanlispor mit 1:2 unterlag. Den Schock der ersten Saisonniederlage haben die Kirchderner jedoch über die Vorbereitung hinweg gut verdaut und siegten am Sonntag mit 3:1 gegen die zweite Mannschaft von Mengede 08/20.

"Es war klar, dass wir irgendwann die erste Niederlage kassieren, auch wenn es gegen Osmanlispor nicht hätte sein müssen", nahm Bolte die Pleite vor der Winterpause gelassen. Zufrieden zeigte er sich schließlich mit der Reaktion seiner Mannschaft am Sonntag: "Mengede war kein einfacher Gegner, aber wir haben mit unserer individuellen Klasse den Gegner beherrscht und am Ende gerechtfertigt gewonnen."

Somit führt die Viktoria die Tabelle weiterhin mit acht Zählern Vorsprung vor dem VfR Sölde an. Am kommenden Sonntag kommt es in Sölde schließlich zum direkten Duell der beiden Meisterschaftsanwärter. "Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Es ist natürlich spekulativ, wie Sölde in das Spiel geht. Wir sind gewappnet und haben fast alle Mann an Bord", gibt sich Bolte, der in der Vorbereitung regelmäßig mit 20 Mann trainieren konnte, optimistisch. Ohnehin sind die Erinnerungen an das Hinspiel in Kirchderne hervorragend: Die Viktoria gewann deutlich mit 5:2.

Mit einem weiterem Erfolg würde Kirchderne den Vorsprung also schon auf elf Zähler ausbauen. Von einer möglichen Vorentscheidung im Kampf um den Titel will Bolte aber noch nicht sprechen: "Ich halte mich da bedeckt und lehne mich nicht aus dem Fenster. Du kannst immer mal ein Spiel verlieren und dann auch ein zweites. Ich bin aber schon optimistisch, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen, wenn die Mannschaft fit bleibt."

Autor: Hendrik Niebuhr

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