Schalkes Suche nach einer Verstärkung für die Abwehr soll bald beendet sein.

Schalke

Heldt an Innenverteidiger-Duo dran

22. Januar 2016, 14:11 Uhr
Foto: firo

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Schalkes Suche nach einer Verstärkung für die Abwehr soll bald beendet sein.

Wie Schalkes Manager Horst Heldt am Freitag bestätigte, hat er gleich zwei Spieler im Visier. "Wir hoffen auf eine zeitnahe Lösung", sagte der Sportvorstand, schloss gleichzeitig aber aus, dass vor dem Spiel gegen Werder Bremen am Sonntagabend (17.30 Uhr, Veltins-Arena) noch etwas verkündet werden kann.

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Danach hätte Heldt noch eine Woche, um den Transfer abzuschließen, konkrete Gespräche mit seinen beiden Kandidaten laufen bereits. Ob es eher auf ein Leihgeschäft oder eine langfristige Verpflichtung hinausläuft, hielt Heldt offen. Möglicherweise wird Schalke ähnlich wie bei den Offensivspielern verfahren: Einer wird gekauft und lange gebunden (Alessandro Schöpf), einer ausgeliehen (Younes Belhanda). Einen defensiven Mittelfeldspieler werden die Königsblauen jedoch definitiv nicht holen. Endgültig zu den Akten gelegt werden kann derweil ein Transfer von Nemanja Vidic, der 34-jährige Serbe ist vereinslos, aber für Heldt keine Option. Bei Serdar Tasci (28, bei Spartak Moskau unter Vertrag) könnte das schon anders aussehen - auf unsere Nachfrage blieb der Manager bei diesem Namen stumm.

Dass S04 einen, ja vielleicht sogar zwei neue Verteidiger holt, soll den Stellenwert der eigenen Nachwuchsspieler aber nicht schmälern. Besonders Marvin Friedrich bekommt von Heldt Unterstützung: "Vielleicht hat Marvin ja sogar die Nase gegenüber einem Neuzugang vorn, wer weiß", munkelte der Vorstand. Thilo Kehrer wäre eine weitere Alternative und ist laut Trainer André Breitenreiter im Trainingslager in Florida "viel näher an die Mannschaft herangerückt."

Eingeplant sind in der Zentrale aber erstmal Roman Neustädter und Joel Matip. Letzterer ist absoluter Leistungsträger und soll über das Vertragsende am 30. Juni diesen Jahres gebunden werden. Die Verhandlungen ziehen sich jedoch hin. Heldt hofft auf den Durchbruch bei einem weiteren Gespräch noch im Januar. Es wird also eine arbeitsreiche Woche für den scheidenden Manager.

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