Die Kaderplanung ist abgeschlossen, das Spieler-Aufgebot, mit dem die Moskitos die kommende Zweitliga-Saison in Angriff nehmen wollen, steht – und hat es in sich. Nachdem die letzte offene Kontingentstelle an den slowakischen Nationalstürmer Martin Bartek vergeben wurde, unterschrieb mit Elvis Beslagic von DEL-Aufsteiger EHC Wolfsburg der letzte Zugang am Westbahnhof einen Drei-Jahres-Vertrag.

Moskitos Essen: Beslagic komplettiert den Kader

Trauer um Horst Barkawitz

26. Juli 2007, 21:38 Uhr

Die Kaderplanung ist abgeschlossen, das Spieler-Aufgebot, mit dem die Moskitos die kommende Zweitliga-Saison in Angriff nehmen wollen, steht – und hat es in sich. Nachdem die letzte offene Kontingentstelle an den slowakischen Nationalstürmer Martin Bartek vergeben wurde, unterschrieb mit Elvis Beslagic von DEL-Aufsteiger EHC Wolfsburg der letzte Zugang am Westbahnhof einen Drei-Jahres-Vertrag.

Ein echter Hochkaräter für die Moskitos, was nicht zuletzt das Interesse von Aufstiegsfavorit Kassel Huskies dokumentiert. „Ich kenne ihn noch aus meiner Zeit bei den Hannover Scorpions, da habe ich ihn bei Bremerhaven sehr oft gesehen“, erinnert sich Moskitos-Trainer Jari Pasanen. „Er hat in den letzten Jahren hervorragend gespielt und bringt natürlich gewisse Qualitäten mit, vor allem spielerisch.“

Doch auch für den Mannschaftsgeist sei der 34-Jährige eine Bereicherung. Damit stehen Pasanen nun insgesamt sieben nominelle Abwehrspieler zur Verfügung. Ob per Förderlizenz noch Zuwachs zu erwarten ist, wird sich erst im kommenden Monat klären. Dann kommt DEG Metro Stars-Manager Lance Nethery aus dem Urlaub und wird sich mit dem Moskitos-Coach zusammensetzen.

Die Erfolgsmeldungen vom Transfermarkt wurden jedoch von einer schlimmen Nachricht überschattet: Horst Barkawitz, Sportlicher Leiter der Moskitos, verstarb im Alter von 58 Jahren. „Völlig überraschend und für alle unfassbar“, wie es in der offiziellen Stellungnahme des Vereins hieß. „Er war Moskito durch und durch, hat immer die Arbeit erledigt, wenn irgendwas war. Wir sind sehr, sehr traurig, dass er jetzt nicht mehr da ist“, seufzte Pasanen.

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