Langsam wurde der Höhenflug der ESC Wohnbau Moskitos Essen schon ein wenig angsteinflößend.

Moskitos Essen

Ein Dämpfer, ein neuer Hauptsponsor

18. Oktober 2015, 23:40 Uhr
Foto: ESC Moskitos Essen

Foto: ESC Moskitos Essen

Langsam wurde der Höhenflug der ESC Wohnbau Moskitos Essen schon ein wenig angsteinflößend.

Nach dem 6:3 gegen Erfurt am Freitag stand das blutjunge Team schon auf Platz sieben. Dieser musste aber nach einer 0:6-Klatsche am Sonntagabend bei den klar überlegenen Saale Bulls Halle wieder abgegeben werden, Platz acht nach ebensovielen Spielen stellt aber trotzdem ein Zwischenergebnis dar, mit welchem man am Westbahnhof sehr gut leben kann. Schließlich wurde Coach Frank Gentges in der jüngeren Vergangenheit nicht müde zu betonen, dass das Ziel nur Platz 13 und damit "Klassenerhalt" lauten kann. Bei den Harzer Falken aus Braunlage, die aktuell Tabellenvorletzter sind, gehen die Stechmücken am kommenden Freitag deshalb als Favorit in die Partie. Bully ist um 20 Uhr. Am Sonntag gastieren dann die Hannover Indians an der Curtiusstraße und dürften mit ihren traditionell reisefreudigen Anhängern für gute Stimmung in der Halle sorgen.

Ähnlich gute Stimmung gab es aber auch bei den Essener Verantwortlichen. Mit der WAZ konnte vor der Partie gegen Erfurt ein neuen Haupt- und Trikotsponsor präsentiert werden, der den Klub auf ein breiteres Fundament stellt. Bereits in der Saison 2000/2001 war die Funke Mediengruppe mit der WAZ Trikotpartner der Moskitos und begleitete die Moskitos in der Deutschen Eishockey Liga DEL. Klub-Vorsitzender Torsten Schumacher freut sich über diese erneute Kooperation: „Wir sind sehr stolz, dass eines der führenden Medienhäuser in Deutschland mit dem Stammsitz in Essen uns begleitet. Das ist ein weiterer toller Meilenstein für die Moskitos und das Essener Eishockey. Wir hoffen natürlich auch ein bisschen darauf, dass das ein Signal für andere Partner sein könnte, die uns vielleicht in Zukunft auf unserem hoffentlich erfolgreichen Weg begleiten könnten“. Eins kann man jedoch nach vier Saisonwochen festhalten: Nach Monaten voller Ängste und Zukunftssorgen scheint sich das Essener Eishockey auf und neben dem Eis wieder auf dem richtigen Weg zu befinden.

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