Im Spitzenspiel der Westfalenliga 2 zwischen Mengede 08/20 und der DJK TuS Hordel gab es keinen Sieger. Dennoch war es ein Offensiv-Spektakel.

Mengede – Hordel

Glücklicher Punkt für die Gäste

Arthur Makiela
18. Oktober 2015, 19:28 Uhr
Foto: Arthur Makiela

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Im Spitzenspiel der Westfalenliga 2 zwischen Mengede 08/20 und der DJK TuS Hordel gab es keinen Sieger. Dennoch war es ein Offensiv-Spektakel.

"Unter dem Strich sind wir die klar bessere Mannschaft gewesen. Es ist ein glücklicher Punktgewinn für Hordel", analysierte 08/20-Trainer Thomas Gerner. Sein Team ging bereits früh durch [person=17977]Denis Vogel[/person] in Front (9.). Der Ausgleich fiel dann durch einen individuellen Fehler von Nick Drabinski. "Ich reiße ihn dafür nicht den Kopf ab. So ein Rückpass passiert auch in der Bundesliga." [person=14087]Ron Berlinski[/person] nutzt diesen eiskalt aus (28.).

Nach der Halbzeit spielte nur noch Mengede. Doch [person=25081]Sherif Krasniqi[/person] brachte die Bochumer nach einem Konter in Führung (64.). "Einfach bitter. Wir sind mit Feuer aus der Kabine gekommen und haben das Spiel kontrolliert", erklärte [person=13876]Robin Dieckmann[/person], der Schütze des 2:2-Ausgleichtreffers (82.). Der Stürmer bemängelte, dass man nicht zwingend genug vor dem Tor agierte.

"Wir können zufrieden sein, dass wir gegen eine gute Hordeler Mannschaft noch einen Punkt geholt haben. Immer wieder war ein Bein dazwischen", betonte Gerner, der sein Team für die Leistung auf dem schwierigen Boden lobte. Derzeit fehle Mengede das Quäntchen Glück, das dritte Unentschieden in Folge lässt das Team auf der Stelle treten. Trotzdem ist der Coach zufrieden: "Uns hat man so oder so nicht zugetraut, mit den Spitzenteams mitzuhalten."



Hordel-Trainer [person=29712]Marcel Bieschke[/person] war mit dem Ausgang der Partie ebenfalls einverstanden. Mengede habe in der zweiten Halbzeit einen unglaublichen Druck gemacht und sich am Ende belohnt. "Der Punkt ist für uns wie ein Sieg. Wir nehmen das dreckige Unentschieden gerne mit."

Autor: Arthur Makiela

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