Am Sonntag kommt es auf dem Glückauf-Sportplatz zum Duell zwischen den Spielfreunden Niederwenigern und Blau-Weiß Oberhausen.

Niederwenigern/BWO

Formtief gegen Verletzungspech

Kevin Weißgerber
07. Oktober 2015, 13:59 Uhr
Foto: Tillmann

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Am Sonntag kommt es auf dem Glückauf-Sportplatz zum Duell zwischen den Spielfreunden Niederwenigern und Blau-Weiß Oberhausen.

Die Vorzeichen für diese Partie könnten in der aktuellen Situation eigentlich nicht gegensätzlicher sein. Der Gastgeber aus Niederwenigern durchläuft gerade keine gute Phase und liegt mit nur sechs Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Grund zur Ernüchterung gibt es laut Trainer Jürgen Margref jedoch noch nicht: "Im Moment sind wir in einem Tief. Aber wir haben schon in der letzten Saison ähnliche Phasen erlebt und konnten uns am Ende doch noch retten."

Gerade im letzten Spiel gegen den VfL Benrath vermisste der Trainer vieles bei seinen Spielern, nachdem man zuvor gegen Tabellenführer Baumberg noch eine anständige Leistung abgerufen hatte. "Benrath hat in diesem Spiel keineswegs auf einem hohen Niveau agiert. Nur leider waren wir gegen einen harmlosen Gegner noch harmloser", sagt Margref und fügt hinzu, dass seine Männer aktuell "physisch und psychisch nicht topfit sind."

Für den Gast aus Oberhausen läuft es indes, nach mäßigem Start, richtig gut. Seit mittlerweile fünf Spieltagen ist der Aufsteiger um Trainer Thorsten Möllmann ungeschlagen und konnte sich in diesem Zeitraum bis auf den dritten Tabellenplatz vorschlagen. Gegen den Tabellenletzten rudert aber gerade der euphorische Coach wieder etwas zurück und würde schon ein Unentschieden wie einen Sieg feiern: "Wir müssen seit Beginn der Saison auf einige wichtige Spieler verletzungsbedingt verzichten, bisher konnten wir das eindrucksvoll kompensieren. Jedoch fallen nun noch [person=21706]Sascha Möllmann[/person] und [person=7178]Mehmet Dag[/person] gesperrt aus, [person=14348]Marcel Kielczewski[/person] und [person=14358]Erik Link[/person] müssen verletzungsbedingt passen, wodurch gerade die Defensive komplett auseinander fällt."

Autor: Kevin Weißgerber

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