Die Füchse Duisburg konnten am Freitagabend den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Die Rostock Piranhas mussten die lange Heimreise mit einem 1:7 im Gepäck antreten.

Füchse Duisburg

Souveräner Erfolg gegen Rostock

03. Oktober 2015, 13:45 Uhr
Foto: Ketzer

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Die Füchse Duisburg konnten am Freitagabend den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Die Rostock Piranhas mussten die lange Heimreise mit einem 1:7 im Gepäck antreten.

Nach einem aus Duisburger Sicht etwas wackligen Start und dem ersten und einzigen Gegentor des Tages durch Paul Stratmann nach nur 34 Sekunden spielten vor 927 Zuschauern in der Scania-Arena fast nur noch die Gastgeber. Der Schlenzer zum 2:1 von Finn Walkowiak, der irgendwie an Piranhas-Goalie Dustin Haloschan vorbei ins Tor rutschte (18.), legte dann den Grundstein für stimmungsvolle und effektive Minuten im zweiten Drittel, in welchen das Team von der Ostsee den EVD durch zahlreiche Stellungsfehler und ein vogelwildes Defensivverhalten zum Toreschießen einlud.

Besonders bejubelt wurde der Treffer zum 6:1 des Kanadiers Chad Niddery, der im ersten Drittel von einem Puck getroffen wurde, zwei Cuts davontrug und mit mehreren Stichen genäht werden musste. Nourredine Bettahar setzte mit seinem Tor - und gleichzeitig dritten Scorerpunkt des Abends - zum 7:1 in Minute 45 den Deckel auf eine ziemlich einseitige Partie zweier Teams mit gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen.

"Wir sind mit nur vier Verteidigern angereist und wollten uns hier bestmöglich verkaufen. Immerhin haben wir im letzten Drittel nach dem deutlichen Rückstand gut gekämpft. Man hat aber auch gesehen, dass Qualität schon viel ausmacht. Zudem hat man in Duisburg einfach ganz andere Möglichkeiten", machte Piranhas-Coach Sergej Hatkevich keinen Hehl aus der eigenen Unterlegenheit.

EVD-Trainer Tomas Martinec zeigte sich unterdessen respektvoll: "Rostock hat es uns nicht einfach gemacht, hat gut gearbeitet und ist anfangs stark aus der Kabine gekommen. Im zweiten Drittel waren wir dann viel besser, haben aber insgesamt immer noch zu viele Torchancen liegen gelassen."

Deutlich stärker gefordert werden die Schwarz-Roten wohl am Sonntag, wenn zur oberliga-untypischen Bullyzeit von 15 Uhr das Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers angepfiffen wird. Oder, wie es Martinec nach dem Rostock-Spiel formulierte: "Da wird es sehr, sehr schwer." Für ausreichende Unterstützung beim Spiel in den Niederlanden ist seitens der Fans in jedem Fall schon einmal gesorgt. Zwei randvolle Fanbusse sowie zahlreiche Privatfahrer kündigten sich an.

Statistik:
Tore:
00:34 0:1 Stratmann (Sulcik, Striepeke)
04:44 1:1 Grözinger (Bettahar)
17:36 2:1 Walkowiak
30:46 3:1 Huebscher (Albrecht, Bettahar) PP1
31:15 4:1 Ziolkowski (Kunce)
32:29 5:1 Kunce (Gärtner)
36:05 6:1 Niddery (Beck, Ziolkowski)
44:38 7:1 Bettahar (Schmidt, Joly) PP1

Strafminuten:
Füchse: 4 + 10 Beck – Piranhas: 8

Zuschauer:
927

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