Im Hammer-Stadtderby trennte sich der TuS Lohauserholz 2:2-Unentschieden vom Türkischen SC Hamm.

TuS Lohauserholz

Hulboj spielt den Schlussakkord

Tobias Hinne-Schneider
17. August 2015, 18:49 Uhr
Foto: Elmar Redemann

Foto: Elmar Redemann

Im Hammer-Stadtderby trennte sich der TuS Lohauserholz 2:2-Unentschieden vom Türkischen SC Hamm.

Am Ende war es ein Treffer von [person=30362]Lukas Hulboj[/person], der den Hausherren einen Punkt zum Saisonstart rettete. Lohauserholz war zwar durch einen frühen Treffer von Torjäger Timo Hilse (15.) in Führung gegangen, doch der Türkische Sportclub drehte die Partie in der zweiten Hälfte. In der 65. Spielminute gelang Abdullah Sahin der Ausgleich, ehe der Neuzugang kurze Zeit später seine Farben in Führung schoss. Der TSC hatte die Rechnung allerdings ohne Hulboj gemacht. Der Kapitän war fünf Minuten vor Schluss erfolgreich und verhinderte den Fehlstart des Dritten der vergangenen Spielzeit.

"Mit dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden", erklärte TuS-Coach Michael Scheffler, der dem Gegner ein positives Zeugnis ausstellte: "Der TSC hat eine spielstarke Mannschaft, das haben sie erneut unter Beweis gestellt. Da sind einige Jungs bei, die noch für ordentlich Furore sorgen werden." Scheffler hat die Hoffnung, dass seine Mannschaft erneut eine gute Rolle in der Bezirksliga spielen kann. Immerhin ist das Team saisonübergreifend mittlerweile 19 Spiele in Folge ohne Niederlage. "Die Spitze ist breiter geworden, der Meister wird nicht noch einmal so viel Vorsprung haben wie letztes Jahr. Ich traue fünf oder sechs Mannschaften den großen Wurf zu", schilderte Scheffler die Lage in der Liga.

Um vorne mit dabei zu sein, weiß der Linienchef, woran seine Mannschaft noch feilen muss. So sei das Defensivverhalten am ersten Spieltag nur 45 Minuten gut gewesen. "Wir können uns nicht darauf verlassen, dass Timo Hilse in jedem Spiel trifft, es muss hinten auch ab und zu die Null stehen", entlastet Scheffler den Serienschützen. In der kommenden Woche steht bereits das nächste Derby auf dem Plan, denn es geht gegen die SG Bockum-Hövel - "keine leichte Aufgabe", findet Scheffler. Denn trotz der 2:3-Auftaktpleite in Soest zählt die Spielgemeinschaft zu den unangenehmeren Gegnern.

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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