Nach 25 Treffern aus 32 Spielen ist Damir Ivancicevic einer der Hoffnungsträger beim Aufsteiger Rot Weiss Ahlen.

RW Ahlen

Ivancicevic setzt auf Mannschaftsgeist

01. August 2015, 16:23 Uhr
Foto: Tillmann

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Nach 25 Treffern aus 32 Spielen ist Damir Ivancicevic einer der Hoffnungsträger beim Aufsteiger Rot Weiss Ahlen.

Auch wenn ihm das erste Regionalliga-Tor für die Wersestädter bei der 0:1-Niederlage gegen Alemannia Aachen verwehrt blieb, bewies der ehemalige Essener, warum. Weil RWA-Coach Marco Antwerpen besonders im Sturmzentrum nun auf mehr Alternativen zurückgreifen kann, darf sich Ivancicevic etwas weiter hinten austoben. Am Ende des Auftaktspiels war das Tor-Gen, das er in der Aufstiegssaison verinnerlicht hat, immer noch zu spüren: "Ich hätte das Ding reinmachen müssen, aber irgendwie war ich in dem Moment nicht auf der Höhe."

Gemeint hatte er die vielleicht beste Ahlener Möglichkeit, als Gianluca Marzullo auf Höhe der Mittellinie den Ball eroberte und Ivancicevic alleine Richtung Aachens Keeper Frederic Löhe freispielte. Der glänzend aufgelegte Torwart der Kaiserstädter behielt im Eins-gegen-Eins allerdings die Oberhand.

Lange gegrämt hat sich der 25-Jährige darüber nicht. Zu groß war der Stolz, gegen einen Meisterschaftsfavoriten über 90 Minuten mitgehalten zu haben. "Man hat gesehen, dass wir über eine Menge Qualität verfügen. Wir kommen über das Kollektiv und genau das macht uns stark." Die knappe Niederlage gegen die Alemannen ist für den Zweitligisten somit kein Beinbruch. Zumal es für den seit nunmehr fünf Jahren in der Planinsolvenz befindlichen Klub nur um den Klassenerhalt geht. Warum es am Ende reichen wird, weiß Ivancicevic jetzt schon in einem Satz zusammenzufassen: "Weil wir einfach eine geile Mannschaft sind."

In dieser gehört der Offensiv-Allrounder mit seinen 25 Lenzen bereits zu den Älteren. In der Auftakt-Partie der Regionalliga West war er der viertälteste RWA-Akteur. Beeindruckt hat ihn aber der Älteste: Cihan Yilmaz. Der 32-Jährige, der in Ahlen bereits zu Zweitliga-Zeiten aktiv war, ist im Sommer aus der Türkei ins Münsterland zurückgekehrt. "Was er jedes Mal für eine Moivation an den Tag legt und welchen Ehrgeiz er hat, da schaue ich mir gerne noch was ab. Schließlich habe ich ja, obwohl ich einer der Älteren bin, auch noch viel vor mir."

In erster Linie aber erst einmal die Regionalliga-Saison mit Rot Weiss Ahlen. Seine persönlichen Ziele sind dabei eher bescheiden: "Ich wäre am liebsten genauso erfolgreich wie in der letzten Saison. Damit meine ich aber den Erfolg der Mannschaft und nicht, wie viel Tore ich schieße. Ich möchte einfach so viele Spiele wie möglich machen."

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