Dennis Malura wechselte vom 1. FC Heidenheim zu der Viktoria aus Köln und kann mit 31 Jahren auf eine eindrucksvolle Vita zurückblicken.

Viktoria Kölns Malura

WSV-Magie und Respekt vor RWO

Nils Jewko
26. Juli 2015, 12:00 Uhr
Foto: Ketzer

Foto: Ketzer

Dennis Malura wechselte vom 1. FC Heidenheim zu der Viktoria aus Köln und kann mit 31 Jahren auf eine eindrucksvolle Vita zurückblicken.

Neben dem Zweitligisten war der Rechtsverteidigers in seiner bisherigen Karriere unter anderem für 1860 München, Rot-Weiß Erfurt und die Kickers Offenbach aktiv. Seine ersten Schritte auf dem Weg in Richtung Profifußball machte [person=4083]Malura[/person] allerdings beim Wuppertaler SV. Dreieinhalb Jahre, von Januar 2005 bis Juli 2008, spielte er für die Bergischen und brachte es anschließend auf insgesamt 155 Einsätze in der 3. Liga und acht Spiele in der 2. Bundesliga.

Beim [URL=http://www.reviersport.de/309762---wsv-koeln-viktoria-gewinnt-letzten-haertetest.html]1:0-Testspielsieg der Viktoria[/url] bei der Saisoneröffnung des WSV kehrte Malura wieder in das Stadion am Zoo zurück und sprach mit RS über die Vorbereitung bei seinem neuen Arbeitgeber, seine Wechselgründe und die sportlichen Ziele für die Saison 2015/2016.

Dennis Malura, auch im letzten Testspiel vor dem Saisonstart gab sich die Viktoria keine Blöße. Wie zufrieden sind Sie nach dem souveränen 1:0-Erfolg?
Wir haben bis jetzt eine starke Vorbereitung gespielt. Allerdings haben wir gegen den WSV nicht das abgerufen, was wir können. Bei uns hat etwas die Körpersprache gefehlt und die Wuppertaler haben es besonders in den ersten 20 Minuten sehr gut gemacht. Gegen Ende ging durch die vielen Wechsel dann der Spielfluss verloren, aber insgesamt haben wir verdient gewonnen.

Für Sie war das Spiel auch eine Rückkehr in alte Zeiten. Freuen Sie sich immer noch, nach Wuppertal zurückzukehren?
Ja, auch wenn es nicht wie früher ist. Es sind nicht mehr so viele Zuschauer da und es herrscht eine ganz andere Atmosphäre. Dennoch ist es ein magisches Stadion.

Mittlerweile heißt die Realität für Sie Viktoria Köln. Warum haben Sie sich für diesen Wechsel entschieden?
In Heidenheim habe ich zuletzt wenig gespielt und so kam der Kontakt nach Köln zustande. Ich komme aus Solingen und da war es einfach naheliegend, denn was soll ich mit meinen 31 Jahren noch bei einem weit entfernten Verein in der 3. Liga spielen? Ich glaube einfach, dass ich der Mannschaft mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann.

Viele Trainer oder Beobachter haben die Viktoria ganz oben auf dem Zettel, wenn es um den Aufstieg geht. Welche Ziele verfolgen Sie für die neue Saison?
Wir wollen oben mitmischen und möglichst viele Teams ärgern, die zu den Aufstiegskandidaten gezählt werden. Und am 38. Spieltag werden wir dann sehen, was am Ende dabei herausgekommen ist.

Es wird sicherlich eine eklige Partie werden
Schönspielerei ist gegen RWO nicht gefragt

Am Samstag wartet mit Rot-Weiß Oberhausen bereits ein solcher Kandidat. Sind drei Punkte zum Auftakt Pflicht?
Wir müssen das Spiel gewinnen. RWO zählt ebenfalls zu den Mitfavoriten, aber ich kann die Mannschaft nur schwer einschätzen. Es wird sicherlich eine eklige Partie werden.

Autor: Nils Jewko

Kommentieren